21Voltaire an Castelar.Vor hundert Jahren schrieb ich: „C'est du nordQue nous vient la lumièreDoch heut' fürwahr nähm' ich zu deiner EhreAn diesem Satz 'ne kleine Aend'rung vor;Denn, wie ich durch Freund Hengstenberg vernommen,Soll jenes Licht jetzt aus dem Süden kommen.An Alexander von Humboldt,zum 14. September 1869.Vor hundert Jahr' im deutschen „MorgenlandeGing auf dein Stern in wunderhellem Licht,Und es verließ am fernsten LebensrandeDer Gottheit Nimbus deine Bahnen nicht.Viel stolze Fürsten waren dir gewogenUnd haben oft nach deinem Rath gesendet,Mehr als der „Kön'ge drei“ sind hingezogen,Die dankbar Gold und Weihrauch dir gespendet.Doch bliebst du arm; — denn deine ErdengüterGehörten wie dein Wissen aller Welt;Du warst nicht Mammons=, sondern Geisteshüter,Dein Silber all coursirt am Himmelszelt.Bald zum Concil wird man die Glocken läutenNicht dir zur Ehre dürfen schallen sie;D'rum schlägt die freie Dichtung an die Saiten,Die Glocken sind der Päpste Artill'rie!Zu ihrem Trotz auf beiden Hemisphären,In Nordlands Eis, in der Savannen Ried,Auf von der Kirche unentweihten MeerenErtönt an deinem Tag ein Ruhmeslied.
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Protestantische Vor-Schläge für die allgemeine Kirchen-Versammlung oder: Consilium abeundi concilio!
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