Er kann nicht anders!Die Blitze leuchten, die Wolken zieh'nHerauf mit rollender Mahnung;Zwei Jünglinge wandeln im Freien dahin,Fern jeglicher Todesahnung.Ein Blitz! und der Eine hat ausgelebt!Der Freund seinen Jammer im Kloster begräbt,Seine Seele konnte nicht anders!Und Jahre vergehen; zum starken MannSieht man den Trauernden reifen,In Büchern, weil „er nicht anders kann“,Die leuchtenden Augen schweifen.Da hört er von Ablaß, von päpstlicher Gier;Und der Hammer erschallt an der KirchenthürDer Hammer — er konnte nicht anders!Zersprengt sind die Ketten der geistlichen Macht,Der Vorhang im Tempel zerrissen,Den tausend Jahre die Priester bewachtIn Gräuel und Finsternissen.Und sie schleppen den Störer vor's Ketzergericht,Der aber muthig die Worte spricht:„Hier steh' ich — ich kann nicht anderUnd dem Muth'gen gehört die ganze Welt,Er denkt nicht an den Tod und Erliegen.Als einen Rock man zur Schau gestellt,Ist Einem der Groll gestiegen;Und ehe noch „Gottes Stimme“ ihn rief.Schrieb er dem Bischof den Scheidebrief.Der brave konnte nicht anders!
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Protestantische Vor-Schläge für die allgemeine Kirchen-Versammlung oder: Consilium abeundi concilio!
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