Auf dem Holzstoß sie verkohlten,Das Te Deum gläubig gohlten.Ist es Gottes Anordnung590. Oder Gotteslästerung:Gottes Namen eitel führenUm die Völker aufzurühren?Unbeschreibliches Vergnügen.Machen mir die, frommen Lügen,Wenn als Wolf ſich zeigt der HirtUnd der Bock zum Gärtner wird.Um kein Härlein ist gescheidter,Was von Schule und so weiterSie gefaſelt: daß der Staat600. Ihrem Recht zu nahe trat.Dem gehört die Sache auch,Der zum nöthigen GebrauchSie erworben für sein Geld,Und sie pfleget und erhält.Wer mit fremden Dingen prahlt,Fragt ihn nur: wer sie bezahlt?Ueber alle diese SachenWird dereinst der Dümmste lachen,Doch jetzt schreit noch Alt und Jung610. Ueber die EntchristlichungPittelDrum ist es das besteIhm zu kommen an den KittelDieſem Volk, an dem das Beſt,Daß es Andre denken läßtDenn kein Mensch denkt mehr daranDaß es heißt: „ſeid unterthanWas man in der heil'gen SchriftAn so vielen Stellen trifftUnd Sanct Paulus Dreizehn, sieben,620. In dem Römerbrief geschrieben.„Fürchtet Gott und ehrt den KönigGilt Biſchöfen heut ſo wenigWie Geſetz und Obrigkeit,Wovon ſie der Papſt befreit,Der im Guten und im BösenMacht zu binden und zu lösenelt“Hat, und „Nicht von dieserFür sein Reich ganz anders hält.Drum von allem Ketzerwesen630. Scheuet Er das BibellesenWohl zumeist, weil diese PestAuch den Dümmsten denken läßt.Doch damit hat es fürwahrNicht die mindeste Gefahr:Unterschriften ungemessenAuf Ergebenheitsadressen
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Das Märchen vom Fuchs und vom Wolfe : aus niederrheinischer Mundart in die Schriftsprache
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