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Nostri Germani, qui nobiscum sunt, rogant ut adducas tecumDoctorem Albertum Hardenbergium, ut Jonas referet tibi nostro nomine.
Viro tum eruditione tum pietate clarissimo D. Philippo Melancthonidentur hae literae.
Dass a L a s c o der Ueberbringer des obigen schönen Briefes ist,geht auch aus einem in Bremen vorhandenen Schreiben Hardenbergs anMelanthon vom 12. April 1549 hervor, worin es heisst: „Dominus a Lascoex Anglia rediit. Attulit tibi literas a Cantuariensi, quas ad te mitto."
47.
1549.
Inschrift Melanthons in ein Betbüchlein.
(Bibliothek zu Berlin.)Psalmo so spricht gott
Buff mich an in der not, so will ich dich erretten vnd du soltmich preisen.
Disen hohen vnd grossen vnterschid sollen alle menschen wolmerken, vnd wissen, Die heiden vnd alle andre die das Evangeliumnicht wissen oder nicht achten, können auch ettlich tilgenden haben,als gerecht in keuffen vnd verkeuffen, nicht stelen, nicht ehebrechen,Aber dises werk vnd tugent, Gott recht anruffen vnd mit rechteranruffung gott Ehren, das khönnen allein die rechten Christen, diedas Euangelium wissen vnd glewben, vnd ist dises werk der hochvnd nottig gottes dienst, welchen gott ernstlich gebotten, vnd dergott wolgefellig ist, vnd ist nicht ein vergeblich werk, sondern er-langet gewisslich ewige guter vnd zeitliche hülff, denn gott will dasmann yhn also erkenne das ehr nicht müssig sey, sondern krefftich,vnd das ehr wol helffen, vnd sorge warhaftiglich für vns, vnd diserglawb muss im hertzen leuchten, das nit allein die Zung die wortspreche, sondern das hertze mit schrey, vnd glawben vnd hoffnungzu gott habe, vnd schlies das gott wahrhafftiglich dein seuffzen vndschreyen erhören, vnd dir helffen wolle, vnd solchs vmb seines Hebensons willen, der vnser gebet dem ewigen vatter fürweset, vnd zu-gleich mit vns bittet alss vnser hoher priester, vnd muss alles gebetalso geschehen, das wir vertrawen vnd glewben, das es gewisslichvmb des mitlers willen nemlich vmb des heilands Jhesu Christiwillen erhöret vnd angenommen werde, nit von wegen vnser wirdikeft,Dise lehr von der anruffung soll man teglich betrachten.
Philippus Melanthon 1549.