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Local-Forschungen über die alten Heerstrassen und Schanzen auf der rechten Rheinseite
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in die Felsen eingehauen sind, folgen. Weiterhin trifit man nochwiederholt solche Grüben, parallel den vorigen, die gleichfallsdazu dienten, den Zugang zu der Bergfläche zu versperren (Bl.XXXIX, 45). Die Neuenburg, zwischen Leuscheid undWeyerbusch, im Kr. Altenkirchen, bildet ebenfalls einen schmalenvon sehr tiefen und schluchtigen Waldthälern umschlossene Berg-fläche , die an den Seiten, wo sie mit dem übrigen Gebirge zu-sammenhängt, durch einen 3 M. hohen Wall mit vorliegendemGraben abgeschlossen ist. In der Entfernung von 75 M. trifftman einen zweiten, dem vorigen parallelen Wall in gleicher Höhe,mit vorliegendem Graben, und wiederum 75 M. weiter läuft eindritter Parallelwall von denselben Dimensionen mit vorliegendemGraben, auf den noch ein anderer halb so starker Wall mit Gra-ben folgt (Bl. XLIII, 50). Auch die alte, Burg bei Erberich,im Kr. Mülheim, ist eine an drei Seiten von Thalgründen um-schlossene Hochfläche, die an der vierten Seite von drei Wällenabwechselnd mit drei Gräben umgeben ist (Bl. XXXIII, 38) ! ).Die fünfte Verschanzung dieser Art ist die Erden bürg beiBensberg, gleichfalls im Kr, Mülheim. Sie bildet eine hohe be-waldete Bergkuppe, deren obere Fläche von elliptischer Form nur

i)In der Pfarrei Odenthal, Kr, Mülheim, findet sich östlich von derfrüheren Abtei Altenberg, eine unter dem NamenErbericher alte Burg" be-kannte altdeutsche Befestigung auf einem bewaldeten Berge unweit des Dünbaches.Wir sehen hier zuerst einen Graben, theilweise zerstört, mit darunterliegendemWalle, vom nördlichen Abhänge des Berges bis zum Rande des südlichen gezogen.Hundert Schritte weiter findet sich ein ähnlicher, welcher 96 Sehr, lang ist, und90 Sehr, weiter finden wir einen andern von 120 Sehr. Länge. Unmittelbar hinter die-sen ziehen sich zwei Gräben und zwei Wälle hin. Die rechte grössere Hälfte derin's tiefere Seitenthal sich bald abdachenden Fläche hat nach Innen auch einenGraben und Wall mehr. Treten wir auf dem durchführenden Pfade in den ab-geschlossenen sich stark neigenden Theil der Bergfläche, dann sehen wir die Ab-tbeilnng links ohne Seiten wälle, die rechte Seite aber, welche grösstenteils aufdem Abhänge liegt, ist von einem Graben und Walle umgeben. Die Gräbenund Wälle sind im Allgemeinen nicht tief und hoch. Das tiefere Seitenthal waran seinem Ausgange durch einen hohen noch jetzt vorhandenen Damm gesperrt,um das Wasser des durchrinnenden Bächelchens zu einem grossen Teiche an-schwellen zu lassen; er mag aber auch erst im spätem Mittelalter aufgeführtworden sein, um einen Buschteich zu bilden." Oligschläger, Jahrb. d.Vereinsv. Alterthfr. im PJieinlande 52. u. 54. H., S. 294 ff.

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