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Local-Forschungen über die alten Heerstrassen und Schanzen auf der rechten Rheinseite
Entstehung
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berg, dessen obere Fläche 25 : 13*/a M. misst, bei einer Höhevon 4 M. (Bl. XXXVII, 43). Die obere Fläche des auf nieder-ländischem Gebiete liegenden Monferland hat 80 M. Durchmesserbei einer Flöhe von 11 M. und ist am Fusse von einem 78 M.in der Sohle breiten Graben umschlossen, auf den wiederum Wallund Graben folgen (Bl. XL, 48). Zu den Warten möchte ich auchden Ringwall bei Milden, Kr.Düsseldorf, rechnen, der wahrscheinlichauch als Zufluchtsort gedient hat: hier hat der- von drei Wällenmit zwei Gräben umschlossene innere Raum 67 M. im Durch-messer (Bl. VI, 10).

Bei den im Vorstehenden erörterten 35 Warten sehen wireine grosse Man eh faltigkeit der Construction, indem dieselben baldbloss aus einem aufgeworfenen Hügel, bald aus einem solchen, deram Fusse mit Wall und Graben umschlossen ist, bald aus einemRingwall bestehen. Bald hat der Warthügel einen zweiten Hügelneben sich zum Aufenthalte des Wächters, und dann finden sichmehre Wälle und Gräben zum Schutze der Anlage; bald ist dieobere Fläche der Hügel von solcher Ausdehnung, dass sie denWartthurm und die Wächterwohnung zugleich in sich fassenkonnte. Auch die Ringwälle haben zuweilen einen solchen Um-fang, dass sie den Wartthurm allein, bald diesen und die Wächter-wohnung umschlossen, bald sind sie von so geringer Ausdehnung,dass sie bloss Signalstangen im Innern haben konnten, und in derRegel sind sie auf natürlichen Sand bügeln mit freier Aussichtangelegt.

Die Warthügel haben eine viereckige Form, aber meist mitsehr abgestumpfen Ecken, so dass sie im Grundrisse fast kreis-förmig erscheinen; einige jedoch .haben die viereckige Form deut-lich bewahrt. Wo die obere Fläche nur für den WartthurmRaum bot, überwog die Länge die Breite nur wenig; wo Wart-hügel und Wächterwohnung vereinigt waren, wird die" Breite vonder Länge oft bedeutend übertroffen. Bemerkens werth ist ferner derUmstand, dass fast alle mit einem Graben umgebenen Warthügelan Flüssen oder Bächen liegen, nach meiner Ansicht, um dasWasser in die Gräben leiten zu können, und noch jetzt sindmehre dieser Gräben fast stets mit Wasser gefüllt. Am beachtens-werthesten ist der Umstand, dass sämnitliche Warten ohneAusnahme nur an den Heer Strassen und Gränz-w ehren vorkommen; manche sind sogar unmittelbar mit den

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