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Ut oler Welt : Volksmärchen, Sagen, Volkslieder u. Reime
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11.

In Trauern und in RuhBring ich mein Leben zu.Kein Trost kann ich nicht haben,Der mir mein Herz thut laben.Drum wein ich in der StillUnd seufze oft und viel.

Komm her und deck mich zu,

Schaff meinem Seufzen Ruh

In dem Schooß der kühlen Erden,

Da du meiner nicht kannst werden,

Auch nichts zu hoffen hab,

Als nur das kühle Grab.

Es kann nicht anders sein,In dieser Liebespein.Wenn zwei verliebte HerzenTreu mit einander scherzen,Da ist auch alle MalDas Lieben ohne Qual.

Ich wollt, ich lag und schlief

Viel tausend Klafter tief

In dem Schooß der kühlen Erden.

Auch nichts zu hoffen hab,

Als nur das kühle Grab.

12.

Ich bin so traurig und so stillMein ganzer Muth ist hin,Das weiß mein allerschönster Schatz,Will mir nicht aus dem Sinn.

Bald hab ich was, bald pfeif ich was,Und bin doch niemals froh.Bald hab ich mit den Jungens SpaßUnd mein es doch nicht so.

Ein Mädchen ist ein niedlich Ding,Wenn man sie recht betracht.Sie ist wie eine silbern Flint,Man nimmt sie wohl in acht.

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