sie ihn bei sich als ihren Sohn, gaben ihm gute Kleider und ließen ihn inallem unterrichten, was einem Rittersmann zukommt.
Über eine Zeit, so ging die Kunde, der König von Spanien, der schonalt und des Regierens müde sei, hätte eine Krone ausgehängt, wer die invollem jagen herunterstäche, der sollte Vizekönig von Spanien sein und desKönigs Tochter zur Frau haben. Da bat Fritz seine Pflegeeltem, dß sieihnmöchten nach Spanien an des Königs Hof ziehen assen, denn das Kronenstechen hätte er doch gar zu gerne mitgemacht. »Wer weiß, ob es dir nichtglückt,« dachte er und bat so lange, bis ihm der Ritter ein Pferd gab undihn ziehen ließ. So ritt er denn fort auf dem Wege, der nach j*"»»£Hund als er dort ankam, da hatten sich schon alle Ritter im Stech versuchaber keiner hatte die Krone erlangen können. So war er der letzte an derReihe, und richtig! es gelang ihm, die Krone herunterzustechen Da wurdeer zum Vizekönig von Spanien gemacht und sollte des Komgs Tochter
habeil Es waren aber zu der Zeit gerade die sieben Jahre herum darani spracher: »Ehe die Hochzeit ist, will ich noch einmal in meine Hexmath zu meinemalten Vater reisen.« Des war der König zufrieden. So zog er denn fort mseine Heimath, und als er da ankam, war es Abend; da kehrte hk in demersten Gasthofe ein, der des Bürgermeisters Hause gerade gegenub«: lag.Dem Bürgermeister sein Haus war aber ganz hei erleuchtet und war Musikdarin und wurde getanzt. Da fragte er den Wirth was den«.das zu bedeuten hätte, daß es in dem Hause da auf der andern Seite so lustig^ hei ginge»Das kommt daher,« antwortete der Wirth, »daß unsers f^"^^™heute Hochzeit hält.« Da fragte er weiter, ob er es als ^^™"j^£könnte, auch mal hinüber auf die Hochzeit zu gehen. »Das könnt Ihr nurdreist thun,« sagte der Wirth, »so einen feinen, reichen Hern, wie Ihr seidwird man da gerne sehen.« So ging er denn auf die Hochzerab er vonden Leuten, die da waren, kannte ihn keiner wieder und alle fmtt» s e i ,daß so ein vornehmer Herr ihnen die Ehre anthate, bei ^™2^j»Ist es wohl erlaubt,« fragte er da, »mit der Braut einen Tanz zu ^»Ei ja wohl«, sprachen alle, »das ^^^^^^rging er hin zu den Musikanten und bestellte seinen uc gsonst mit seiner Karoline immer so gern getanzt hatte, und als er sie nun zunTanze holte und die Musik den Walzer zu spielen -f«*J™^ g£still und dachte bei sich: »Es ist doch sonderbar daß dieser fremde Herrmich gerade heute an meinen Fritz erinnern muß, der doch_ gew ß holauge todt ist; nun ich seinen Lieblingswalzer spielen ho e, wir [™°™£Hch das Herz schwer;« aber doch erkannte sie ihn ™\ A \^j22 u Ende war und der fremde Herr wieder fortgehen wollte ,J™*«^ fBraut ein Papier in die Hand, und als sie das aufmachte, so lag dann
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