5(3 Uebur die Ventilat ions-Appara te
beobachtet hatte, wohl clesswegen, weil, man es bisher fürunmöglich gehalten hat. Zur Zeit, wo die Säle nicht ge-heizt werden, dürfte sich häutiger ein Zufluss durch die Ab-züge ergeben. Ich habe diese Thatsache einstweilen nurbemerkbar machen wollen, um sie später mit noch andernim Zusammenhang zur Verwerthung zu bringen.
4. Ventilation und Beheizung- der drei Pavillons
der männlichen Abtheilung nach dem Systeme von
Thomas-Laurens mit mechanischer Kraft.
Ich gehe nun zur Besprechung der Leistung der Ven-tilation der 3 Pavillons des Spitals Lariboisiere über, welchefür die Aufnahme männlicher Kranker bestimmt sind. DasSystem rührt von den Herren Thomas, Laurens und Grou-velle her, und ist von Herrn Farcot ausgeführt. Im Sou-terrain zwischen dem Thurme der Spitalkirche und der.Waschküche befindet sich eine Dampfmaschine, welche einenCentrifugalventilator treibt, der den grössten Theil seinerLuft aus dem Glocken thurme herab bezieht. Ein guter TheilLuft mischt sich natürlich auch aus den zufälligen Oeff-nungen des Souterrains bei. Der Ventilator schleudert dieLuft in eine Blechröhre, welche anfänglich 1,1 Meter Durch-messer hat und im Souterrain nach den einzelnen Pavillonsläuft, sich in dem Maasse verengend, als Zweigröhren nachdiesen abgehen. Es sind für ausserordentliche Fälle zweiDampfkessel und zwei Maschinen vorhanden, jede auf 15Pferdekräfte berechnet; gewöhnlich befindet sich nur eineeinzige im Gange. Die Luft tritt durch die Oefen der Sälein diese ein, und durch Zugkanäle, die sich auf dem Speicherjedes Pavillons, ähnlich wie beim System von Duvoir, zueinem über dem Dache mündenden Schlote vereinigen, wie-der aus den Sälen aus. Um die Luft nötigenfalls zu heizen,