52 Ueber die Ventil.ations-Apparat <> ..
Sinne der objektiven Natnrforschung zu beantworten. Nach-dem ich durch die Güte des Chefs der ersten Division derAssistance public zu Paris, Herrn Battel, die Erlaubniss zurgenauen Besichtigung der Ventilationsapparate im SpitalLariboisiere und eines andern im Spital Beaujon erhaltenhatte, wurde ich von Herrn Dr. Grassi auf das freundlichsteunterstützt, den Zweck meiner Reise vollständig zu errei-chen. Ich überzeugte mich von der Richtigkeit der Angabendieses Gelehrten, welche er in seiner oben citirten Schriftgemacht hat.
3. Heizung und Ventilation der drei Pavillons der
weiblichen Abtheilung- nach dem Systeme von Leon
Duvoir-Leblanc mit Zugkaminen.
Die Heizung von Duvoir ist wesentlich Warmwasser-heizung. Jeder Pavillon hat seinen eigenen Heizapparat.Dieser besteht wesentlich aus einem Wasserkessel im unter-sten Theil des Hauses, in dem das Wasser erhitzt wird.Der hiedurch erzengte aufsteigende Strom warmen Wassersgelangt durch ein im Kamin der Heizung geführtes Schlangen-rohr nach dem Speicher, in ein grösseres geschlossenesWasser-Reservoir, von wo aus in Röhren eine der Stärkeder aufwärts gehenden Strömung entsprechende, abwärtsnach dem Heizkessel gehende stattfindet. Diese abwärtsgehende Strömung kann nun entweder auf ganz gerademWege nach dem Heizkessel, oder auf Umwegen durch dieSäle geschehen. Im ersteren Falle werden die Säle nichtgeheizt, im zweiten werden sie geheizt. Das auf dem Dach-boden befindliche Reservoir von heissem Wasser dient zu-nächst für die Ventilation. Es befindet sich in einer wohlgeschlossenen Kammer, von der Kanäle nach verschiedenenSeiten der Säle gehen. Um was die Temperatur in dieser