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Über den Luftwechsel in Wohngebäuden
Entstehung
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33
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von Dr. Max Pettenkofer. 33

Luft in den einzelnen Zweigarterien finden. So waren z. B.

bei der Beobachtung a) am 1. April

Arterie I Saal 9 und 19 die Temperatur 18» B.

19'/, und 17 V 2 « B.

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In den verhältnissmässig kalten Sälen Nro. 2 und 12zeigt sich Plus-Zug, in den 18° B. warmen "Sälen 9 und 19gleichfalls, während sich in den verhältnissmässig gleichtemperirten Sälen 7 und 17 bei 12 und 11 '/ 2 ° B. für denersteren ein Minus-, für den zweiten ein Plus-Zug ergibt. DieSäle 5 und 15 zeigten Minus, während ihre Temperatur 11 und18° B. betrug. Eben so resultatlos bleibt eine Vergleichung derTemperatur des Corridors, des Speichers, des Luftthurmes etc.Wesentlichere Unterschiede zeigen sich, wenn man dieBeobachtungen in Vormittags-, Mittags- und Nachmittags-beobachtungen scheidet.

Die Vormittagsbeobachtungen ergeben 62,5 Procente Plus,

22,5 Minus,

15 Null.

Die Mittagsbeobachtungen ergeben . . 62,5 Plus,

13,75 Minus,23,75 Null.Die Nachmittagsbeobachtungen ergeben 47,5 Plus,

16,25 Minus,36,25 Null.

Man sieht, vom Morgen bis zum Abend nehmen diePlus-Bewegungen durchschnittlich ab, während Null steigt.

Pettenkofer, Luftwechsel. 3