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Über den Luftwechsel in Wohngebäuden
Entstehung
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J2 ^*' e Kohlensäure in dei' atmosphärischen Luft

dem Blasbalge, wodurch ich circa 30 Liter oder das Fünf-fache des Inhaltes der Flasche in diese treibe. Bei einerFlasche von 3 Liter Inhalt mache ich 30 Stösse.

Sobald man sich auf diese Weise versichert hat, dassalle ursprünglich in der Flasche enthaltene Luft ausgetriebenund durch solche, die man untersuchen will, ersetzt ist,bringt man 45 Cnbikcentimeter Kalkwasser in die Flascheund verschliesst sie luftdicht. Das Kalkwasser saugt manmittelst einer eigens für dieses Volum verfertigten und genaugeeichten Pipette an, hält diese in die Flasche und lässt sienicht zu hoch über dem Boden der Flasche ausfliessen. DasKalkwasser verdrängt natürlich sein gleiches Volum Luft,welches in Abzug zu bringen ist. Sollte die Pipette vor demAufsaugen des Kalkwassers nicht ganz trocken gewesen seyn,so spült man sie zuvor mit dem dazu bestimmten Kalkwasseretwas aus. Der Verschluss der Flaschen oder Kolben ge-schieht mit eng anschliessenden, übergreifenden Deckelnoder Kappen von vulkanisirtem Kautschuk. Diese könneneinen Tubulus haben oder nicht. Haben sie einen Tubulus,so wie man sie gegenwärtig häufig statt der durchbohrtenKorke bei Gasentwicklungsflaschen anwendet, so bleibt wäh-rend des Aufsetzens der Kappe der Tubulus unverschlossen,damit die Luft im Innern der Flasche mit der äussern com-municiren kann. Sobald die Kappe aber festsitzt, verschliesstman den Tubulus mit einein massiven Glasstabe oder eineran den Enden zugeschmolzenen Glasröhre, dass sie das Lichtedes Tubulus ganz luftdicht ausfüllt. Hat die Kautschukkappekeinen Tubulus, so legt man während des Aufsetzens an denHals des Kolbens ein kleines rundes Stäbchen, dass es soviel Zwischenraum zwischen Kautschuk und Glas erhalte,um keine Coinpression der Luft in Folge des Aufsetzensund Anziehens der Kappe eintreten zu lassen. Sobald dieKappe festsitzt, zieht man das Stäbchen heraus.

Man bemerkt nun Thermometer- und Barometerstand,