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Über den Luftwechsel in Wohngebäuden
Entstehung
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von Dr. Max Pet tenkofe r. 5

erhalten. Es ist am bequemsten, reine krystallisirte Säure(C 2 H0 4 + 2H0) zu verwenden, welcher man durch Stehen-lassen über Schwefelsäure bei gewöhnlicher Temperatur dasetwa adhärirende Wasser entzieht, wenn sie nicht ganztrocken seyn sollte. Von solcher reiner krystallisirter Säurewägt man nun auf einer empfindlichen Wage mit einemjustirten Grammengewicht' 2,250 Grammen ab, und bringtsie in 1 Liter destillirtes Wasser von 12 bis 16" C. Nacherfolgter Auflösung und Mischung ist die Probesäure zumGebrauche fertig. Es ist nicht gut, sich grössere Mengenfür länger als 8 Tage vorräthig zu bereiten, da die Lösungenstets nach einiger Zeit schimmlig werden. Ich habe dasselbst bei so verdünnter Schwefelsäure mehrmals beobachtet.Um sich jederzeit schnell eine Probesäure mischen zu können,thut man am besten, sich in kleinen Gläsern die für 1 LiterWasser abgewogenen Mengen (2,25 Gramm) der festen Säurevorräthig zu halten. Mit einem genauen Litermass lässtsich dann innerhalb weniger Minuten die Probesäure fertigherstellen.

Eine Mohr'sche Bürette mit Quetschhahn, deren Thei-lung circa 50 Kubikcentimeter umfasst und noch 1 / 4 Kubik-centimeter abzulesen gestattet, wird mit der verdünntenSäure gefüllt, wenn man Kalkwasser auf seinen Gehalt anAetzkalk untersuchen will.

Die Bereitung des Kalkwassers geschieht auf gewöhn-liche Weise. Man übergiesst gelöschten Kalk in einer grossenFlasche mit Wasser. Nach dem Sedimentiren giesst mandas erste Kalkwasser, welches die etwa im Kalke befind-lichen geringen Mengen von Kali oder Natron enthält, weg,

1 In diesem Falle genügt nicht wie in so vielen andern die blosseUebereinstimmung der Gewichtsabtheilungen unter sich, sondern es musseine Uebereinstimmung mit dem Normalkilogramm erlangt werden, dazuletzt aus dem verwendeten Gewichte das Volumen berechnet werdenmuss.