IIIctes Grafen Raczinsky in Berlin, der ihm mehrereArbeiten für seine Geschichte der neueren deutschenKunst übertrug und der sich denn auch in diesemWerke mit der allerhöchsten Anerkennung überihn aussprach. Ebenso sehr schätzte ihn auch derfranzösische Kunstkenner Graf Leon Delaborde,der ihn zur Zeit, da er Gesandtschaftssekretär inKassel war, dort auch persönlich kennen gelernthatte. Bei Gelegenheit einer Reise nach Dresdeni. J. 1842 war Lödel in der Lage, sich und seineArbeiten zu empfehlen, sodaß das kgl. sächsischeFinanzministerium sich veranlaßt fand, ihm dieAnfertigung neuen Papiergeldes — „Tresorscheine",wie man damals sagte — zu übertragen. Diesemverständigen Entschluß des sächsischen Ministeriumsverdankt das vorliegende Büchlein seine Entstehung.Denn die Mußestunden eines etwa einjährigenAufenthaltes in Dresden benutzte der Künstler u. a.dazu, von dem Exemplar des Totentanzalphabetsim Kupferstichkabinett ein meisterhaftes Facsimilein Holzschnitt auszuführen. Hiervon erschiendamals außer der mit Ellissen gemeinschaftlichveranstalteten Ausgabe eine andere, wohl haupt-sächlich für katholische Kreise bestimmte, mitRandzeichnungen von Osterwald versehene, bei
■■