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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm an dessen KammerdienerMartitz verschenkt, der sie an die von Wylich zu Kervenheimverkaufte, welche lauter Gärten davon machten. Lagerbuch.»Das Fürstenhaus in Wesel ist gebawet ungefehr 1439, da unsergen. F. hin kommen den Timmer to besichtigen, wie Dr. Belling-hauen in Indice Lit. F. schreibet. Vom Churfürsten verehrt anMoritz v. Nassauw.« Nachr. über Wesel in der Landgerichts-bibliothek zu Cleve.

Ueber das Kornhaus in Calcar vergl. Wolff, Die S. Nicolai-kirche, S. VI; über den Schwanenthurm in Cleve Schölten,a. a. 0. 599; von dem Schloss in Orsoy am Egerthor waren1720 noch einige Rudera übrig (Lagerbuch); über das Schlossin Büderich s. S. 249; nach dem Lagerbuch ist unter demherrlichen Thurm zu Dinslaken der Kirchthurm zu verstehen,den die Gemeinde unterhalten musste; die ehemalige Burg zuGriethausen vor dem Rheinthore muss um 1424 erbaut wordensein. Schölten, Gesch. Nachr. unter Griethausen.118120 S. den Friedenstraktat von Maestricht bei Senaten, 461.

Teschenm. Cod. dipl. 84. Lac. IV, 289 u. N. 1.

Herzog Johann schenkte nach dem Friedensschluss eineschöne silberne Lampe als ewiges Licht vor dem Marienbildein der Kapelle zu Marienbaum und verband damit eine Stiftung(Urk. im Landgericht zu Cleve).122 Die Bruderscheidung bei Lac. IV, 289 u. N. 1.

125 - Als er auf der Rückkehr von seiner Pilgerreise von einer

schweren Erkrankung in Forli nach Bologna kam und hier dasGrab des h. Dominikus besuchte, lernte er die Dominikaner vonder neuen strengen Lombardischen Observanz kennen undmachte das Gelübde, nach seiner Heimkehr einen Convent vondieser Observanz in seinen Clev. Landen gründen zu wollen.Am 7. September 1455 erhielt er von Avignon aus von demMagister generalis Martialis Auribelli die Erlaubniss zum Baueines solchen Convents in Calcar. (Vergl. Schölten, Das sog.Clev. Landesbisthum.)

1451 op alreheilgen auent weist Herzog Johann v. Clevedem Bitter Thys v. Eyll, weil er mit ihm über Meer gewesenund Ritter geworden ist sowie wegen geleisteter Dienste, eineLebensrente von 50 Rhein. Gulden an aus seinen Bezügen inCranenburg. (Originalurk. auf Perg. in Wissen.)128130 Vergl. Lac. IV, 302 u. N. 1.