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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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Marienvrede. Lac. Urk. IV, 234, N. 1 u. 575. Teschenm., 187.Hopp, 116. Müllmann, Statist, I, 498. Behandet mit den vomXantener Stiftshof Rottum dependierenden Liegenschaften in»Wolfersheim (jetzt Wolferssum) u. Bloeivelt« in Bergswick beiRees wurden folgende Kreuzbrüder: 1473: Lambertus, Sohndes Heinr. Meelre und der Elis. de Magelsom, und Johannesv. Lorewart. 1490?: Theod. Dansis. Gerh. Magelsom.Arnold, in Rotende. 1493: Gerlac. Koedoit. Gottfr.v. den Sande. Herrn. Rucluyck v. Bochold. 1497: Gerh.Nymegen (Novimagij). Johannes Wondder v. Calcar. Ar-nold, v. Dülken. 15161537: Derick vp den Dick v.Xanten. Jacob Kegeler. Derick v. Halderen v. Rees.Ott Theus v. Rees. 1562: Wessel Valck v. Rees. OttoMoerter v. Cranenburg. 1576: Theod. Dulman. Johannv. Calcar senior. 1607: Johannes Fuchtius, Prior. Con-stantin. v. Recklinghausen. 1653: Wilh. Beckrath v.Köln. Heinr. Segemann v. Münster. 1683: Johann Ber-ckenfeld, Prior. Bernh. zum Sande, Profess. Ein Ver-zeichniss von Anniversarien des Klosters im NiederrheinichenGeschichtsfreund 1880, S. 47 u. 48. Darin ist Heinrich Meelreals Heinr. Bruns aufgeführt, Meelre demnach wohl als Malerzu nehmen.

S. Antoniushaus domus Antonina, S. Tonis aufdem Hau (silva caesa) war ursprünglich eine 1378 zuerst er-wähnte und 1402 mit der Antoniusvikarie in der Stiftskirchezu Cleve vereinigte Waldkapelle, wofür die Clevische GräfinMargaretha v. Berg 1404 eine Vikarie fundierte und ein eigenesHaus zu bauen begann, das ihr Sohn Graf und Herzog Adolphvollendete und zunächst für zwei, seit 1441 für vier Priesteraus der Congregation der regulierten Kanoniker des h. Antoniusunter einem Präceptor (daher die Anstalt auch Präceptoratgenannt wurde) berentete. Bald nach 1534 verliessen dieOrdensleute aus unbekannten Gründen das Haus, das 16 51 /s2abgebrochen wurde, während die Kirche erhalten blieb undEnde 1861 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Schölten, Die StadtCleve, 236 257 u. 604.

Seeflick, jetzt Zifflich Sevelika, Saflicka, Safliggi, Se-fluche, zweifelsohne das Römische Cevelum, Fundort RömischerAlterthümer, bildete einen eigenen Dekanat, dessen Gebietgrösstentheils auf Geldrischem Boden zwischen der Maas undWaal lag, und 1559 dem neu errichteten Bisthum Roermondeinverleibt wurde. In Zifflich stifteten um das Jahr 1000 derGraf Balderich von Uplage und dessen Gemahlin Adela ein