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biss an vnd vnter Monderberg sich erstreckt, jnmatendie Romeiner an diesen ortten mit starcken guarnisönenvnd Kreigs Volck sich steetig gehalten, wie die aidegebauw jn der erden, golde vnd Silbere Pfenningen,Heidensche bilder, Altaren vnd dero Inscriptiones,lampen, Graffstein, Urnae, Tichellstein, darup dieRomische Legiones jngedruckt stain, Vtensilja domusvnnd andere Antiquiteten, so aldair in groiter men-nichte gefunden sein vnd taglichs mehr vnd mehrgefunden werden, solchs genugsamb vithweisen, daruanoick allnoch eine schöne Urna van XXVIII Colinischermaten vp dat fürstliche huyss Cleue vnd andere stuckenfurhanden.
Auf den folgenden drei Blättern gibt Turck mit Sepia lavirteFederzeichnungen von der Amphora mit Spitze zum Feststellen,von 12 Steinen mit Inschriften, welche er am Rande mit rotherTinte als >Antiquiteten bej dem Edlen Hern zu Wissen« be-zeichnet — das bekannte Cenotaphium des M. Caelius, dasdermalen, ebendaselbst sich befand, ist nur roh mit Bleiskizziert — und von einem »Altare bei dem Ehrwürdigen HernLubbarth van Haitzfelt Dechant zu Santen«. Auf VII 2 führt er6 Inschriften »Ex Chronjca Ger. Juljacen. Secret: De rebusJuljacensjum« an. Alle diese für die Epigraphik wichtigen In-schriften sind vom Rektor Dr. Fulda in dem 73. u. 74. Heft derJahrb. des Ver. für Alterthumsfreunde S. 229 — 252 mitgcthciltund eingehendst gewürdigt worden. Nur ist S. 233 nach Turck(mit Brambach C. J. R. 151) Zeile 6 XXX. V. V. P. E. und Zeile 7AGENT. T. F. zu lesen. Da der von Turck VI 2 gezeichnete Steinnach Brambach 218 erst am 20. April 1623 bei Xanten gefundenworden ist, folgt, dass Turck mindestens seine Vorgeschichte zuGert's Chronik zwischen 1623 und 1633 geschrieben hat.
X ^Also hatt der Kayser Vlpius Trajanus die Castra
Vlpia nu Alpen* gebauwet vnd eine XXX Legionvpgericht, die er Tricesimam Vlpiam Victricem genent,als er oick eine Colonjam Veteranorum van vithge-dienten althen Kreigsleuden nit weit, van die Castra
* Vergl. Minola, Kurze Uebersicht, 338.