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Die ältere Aleydis, Gräfin von Cleve, während er nachseiner eigenen Interpunktion übersetzen musste: Frau Aleidis,die ältere oder Altgräfin von Cleve. Aus dieser Ueber-. Setzung folgt nicht, dass es zwei Gräfinnen Aleidis von Cleve,eine ältere und eine jüngere gegeben habe; unter der älterenoder Altgräfin von Cleve ist aber Niemand anders zu ver-stehen, als die Wittwe Aleidis, die Mutter unseresGrafen, die vrouwe Lette im Heberegister der Grafen vonCleve von 1316 (Annalen, 28. u. 29. Heft, S. 16). Das maiorcomitissa ist die wörtliche Uebersetzung für Altgräfin oder>grote Grevinne«, wofür gewöhnlich antiquior vorkommt (vergl.z. B. Lac. III, 148. Niehof I, 137 »Margaretha, antiquior comitissaClevensis«). Auf sie weist auch der Titel domina hin. Vergl.noch Sloet, Bedbur, N. 45. 1299 den 2. Februar »de edelevrouwe, de grote grevinne, vrouwe Aleyde van Cleve«.
13. Otto, 1305 —13 10 /u, Sohn Diedrich's VIII, ver-heirathet 1308 mit Mechtild, Tochter des ver-storbenen Grafen Ropert von Virnenburg,Bruders des Erzbischofs Heinrich II von Köln.
1305 ohne näheres Datum. Otto, Comes Clivensis, promittitservare omnia jura civitatis. Verzeichniss der Privilegienvon Wesel in der Landgerichtsbibl. zu Cleve. Vergl. Lac.III, 72, N. 2.
1308 den 1. August. Erzbischof Heinrich II von Köln gibt8000 Mark aus den Zollgefällen zu Andernach und Bonnals Aussteuer für Mechtild. Lac. III, 64. Arch. IV, 32.
1309 den 5. December. Otto primogenitus dni. Theoderici ComitisCliven. liberat civitatem de C. marcis. Landgerichtsbibl.
1310 den 27. September. Ludwig, Bischof von Münster, stelltdem Grafen Otto von Cleve das Schloss Dülmen zu Pfand.Lac. III, 96.
1311 den 24. Februar. Nos Theodericus, comes Clivensis . . .pro remedio animarum propatrui et patris nostri et dni.Ottonis quondam comitis Clivensis. Lac. III, 99.Vergl. Schölten, Die Stadt Cleve, 82, N. 3.
Otto starb demnach nicht 1309, wie Tibus angibt, sondern13 ,0 /n zwischen dem 27. September und 24. Februar. DerChronist bei Seibertz III, 339, setzt seinen Tod in 1311. NachBinterim, Conciliengesch. VI, 124, führte er den vom Papst zumBischof von Münster ernannten Landgrafen Ludwig von Hessenin der nämlichen Woche ein, worin Erzbischof Heinrich von