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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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schlag schütten, und den Kessel von dem Zucker, welcher sich an-gesetzt hat, und den man, nachdem er durchgesiebt ist, wiedermit dazu nehmen kann, reinigen.

Dieselben mit verschiedenem Geschmack.

Hierzu nimmt man Vanillegeist, Citronen-Essenz, Orangeu-blüthen-, Zimmet-, Roseuwasser u. s. w., vermischt mit diesenEssenzen den geklärten Zucker, thut nach dem dritten Auffüllendesselben eine» Eßlöffel voll aufgelösten Gnmmi-Dragant dazu,und macht die Mandeln im Uebrigen wie die vorigen fertig.Nach Belieben kann man dieselben auch färben; so nimmt manz. B. zn den Rosenmandeln einen Löffel voll aufgelösten Kar-min mit Eummi-Dragant nud geklärtem Zucker versetzt, zuletztmit dazu.

Ueberzuckerte Haselnußkerne.

Dieselben werden ebenso wie die Mandeln überzogen, auchmacht man sie wohlriechend durch einige Tropfen Orangenöl,Tuberosen- oder Jasmingeist, Ambra oder Moschus-Essenzu. s. w., und trägt alsdann ebenfalls einige Male Gummi-Dra-gantwasser, mit geklärtem Zucker versetzt, auf.

von Kümmel,von Anis undVrttKvv von Fenchel.

Diese Körner werden gut verlesen, gewaschen, wieder ge-trocknet, und im Uebrigen wie die Mandeln überzogen.

Gebrannte Mandeln.

Nachdem man gute Mandeln ansgelcsen hat, reibt man siemit einem Tuche gehörig ab, nimmt zu drei Pfund Mandelneben so viel Zucker, stößt denselben fein, schüttet ihn in einenKessel, feuchtet ihn mit etwas Wasser an, rührt ihn auf Kohlen-feuer um, thut alsdaun die Mandeln nebst etwas I'ournesoldazu, und setzt das Umrühren fort, damit sich der Zucker auf-löst. Nachdem nuu die Mandeln einigemal mit dem Zuckeraufgekocht habe», nimmt man das lournvsol heraus, drückt esaus, und läßt die Mandeln so lange kochen, bis sie anfangen zuknacken. Alsdann nimmt man sie vom Feuer, thut etwas ge-stoßene Vanille oder gestoßenen Zimmet dazu, rührt sie so lange,