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Streuzucker tV«»i»iK»n5«iIIv).
Dieser Streuzucker wird einzig und allein zur Verzierungder kleinen Zuckersachen oder auch zu demselben Zweck bei ver-schiedenem Backwerk gebraucht, und bildet eine farbige, grieS-ähnliche Substanz, mit welcher man die bunt zu machendenSachen bestreut, indem man die Stellen, welche er bedecken soll,zuvor mit etwas Eiweiß bestreicht, damit er fest sitzt. Man be-reitet nun den Streuzucker auf folgende Weise:
Man stößt gute« Zucker gröblich, rührt ihn dann mit derMörserkeule einige Minuten im Mörser durch, siebt ihn alsdanndurch ein nicht zu feines Haarsieb, oder auch durch einen feinenblechernen Durchschlag, färbt nun die in demselben zurückbleiben-den griesähnlichen Körner mit aufgelöstem Karmin oder Alker-mes roth, mit Veilchensaft oder aufgelöstem Indigo blau, mitaufgelöstem Safran gelb, und mit Spinatmotten grün, legt siealsdann auf Papier, und läßt sie in einem verkühlten Ofentrocken werden.
HrsSvvs (mit Zucker überzogene Sachen).Ueberzuckerte, weiße Mandeln.
Man sucht hierzu gute, gesunde Mandeln aus, reibt sietüchtig mit einem Tuche ab, thut sie alsdann in einen hierzunöthigen, runden, starken, kupfernen Kessel, setzt diesen auf halbausgebrannte, aber noch glühende Kohlen, und rührt die Man-deln darin mit den Händen so lange um, bis sie gleichmäßigheiß sind. Zu drei Pfund Mandeln kocht man nun mittlerweileein bis anderthalb Pfund guten Zuckers zum ersten Grad, gießtvon demselben einen Eßlöffel voll warm auf die Mandeln, schwenktdieselben gut um, und rührt sie mit den Händen durch. Sobaldsie nun wieder trocken sind, gießt man noch einen Eßlöffel vollvon dem Zucker darauf, wiederholt die vorige Procedur, schüttet,nachdem dieselbe noch sechs bis acht Mal wiederholt ist, einen Eß-löffel voll fein gestoßenen Zuckers dazu, schwenkt die Mandelngut um, und durchrührt sie mit den Händen, bis sie wieder trockensind. Das Auffüllen des geklärten Zuckers wird nun so langefortgesetzt, bis die Mandeln rings herum mit eiuer weißen Zuk-kerschale überzogen sind, jedoch muß man die drei letzten Maleden Zucker etwas verdünnen, damit die Mandeln recht glattwerden. Der Zucker muß immer recht warm aufgetragen wer-den, auch muß man die Mandeln einige Mal auf einen Durch-
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