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cher noch nicht bis zum ersten Grade gekocht ist, und läßt sie sobis zum nächsten Tage stehen. Auf ein Pfund Pflaumen rech-net man drei viertel Pfund Zucker oder etwas mehr, denn eSmuß so viel Zuckersyrup sein, daß die Pflaumen gänzlich mitdemselben bedeckt sind. Am folgenden Tage gießt man denZucker wieder ab, kocht ihn auf, schäumt ihn rein ab, läßt ihnalsdann verkühlen, gießt ihn wieder auf die Pflaumen, und wie-derholt diese Procedur an den beiden folgenden Tagen. Amvierten Tage kocht man den Zucker zum ersten Grad, legt dieKeines-OIaulles hinein, und kocht sie mit auf. Am fünften Tagekocht mau den Zucker zum dritten Grade, legt die Pflaumenhinein, und läßt sie mit aufkoche».
Hiermit ist das ganze Verfahren beendet; man packt nundie keines-LIsuäes in Gläser, gießt den Zuckersyrup darüber,bedeckt sie oben mit einer Platte von feinem Papier, welche manin Nnm oder Franzbranntwein eingetaucht hat, und knifft ober-halb das Glas mit einem zweiten Blatt Papier fest zu, oderman nimmt dazu eine Schweinsblafe, was jedoch nur bei Ver-sendung der Gläser nöthig ist.
Dieselben auf eine andere Art«
Sobald die keines, lülauäe» mit einer Spicknadel durch-stochen, und ihre Stiele halb abgeschniten sind, legt man sie inkaltes Wasser, nimmt alsdann einen Theil unreifer Weintrauben,streicht dieselben durch ein Sieb, gießt den dadurch gewonnenenSaft in einen kupfernen Kessel, legt die Pflaumen hinein, gießtso viel kaltes Wasser darauf, daß sie darin schwimmen, läßt sielangsam recht heiß werden, aber nicht kochen, bis sie sich nachVerlaus einiger Stunden durchgängig weich anfühlen, nimmt siehierauf mit dem Schaumlöffel heraus, legt sie neben einanderauf ein Haarsieb, damit das Wasser rein abläuft, thut sie als-dann in eine Schüssel, übergießt sie mit dem erwähnten Zucker-syrup, läßt sie in demselben zwei Tage stehen, lind verfährt imUebrigen auf die oben angegebene Weise.
Melonen.
Die guten, nicht zu reifen Netzmelouen schält mau dünn ab,schneidet sie in Vicrtelstücke, und jedes derselben wiederum i»vier lange Streifen, macht alsdann die Kcrue und das Weicheder Frucht mit einem Messer ab, und legt die so präparirtenStreifen erst auf ein reines Tuch und dann auf eine SchüsselNun kocht man auf ein Pfund Zucker ein Viertel Quart guten