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Dami werden sie auf feine, eiserne oder Silberspieße gesteckt,so daß zwischen jede Lerche eine kleine, viereckig geschnitteneSpeckscheibe kommt, etwas mit Salz bestreut, und fünf bis achtMinuten an raschem Feuer gebraten, und mit gnler Butter be-gossen. In der letzten Halste der Zeit bestreut man sie mitgeriebenem Milchbrot, welches sich hellgelb ansetzt. Dem In-halt der Bratpfanne setzt man etwas ^us hinzn, und giebt dieseunter die Lerchen, welche ebenfalls nicht ansgenommen werden.
Gebratene Krammetsvögel.
Sobald dieselben rein gepflückt sind, zieht man die Kopf-haut ab, bricht den unter» Theil des Schnabels nebst Schlundlind Gurgel heraus, dreht die Fuße unter den Nucken zusammen,sticht den linken Fuß durch die Augenhöhlen, so daß der Kopfzur Seite liegt, und flcimbirt sie einzeln auf einer Gabel überHellem Kohlenfcuer oder brennendem Papier. Daß sie nichtausgenommen werden, ist bekannt. Man steckt sie Pier durchdie Keulen anf feine Spieße, und eine kleine Speckscheibe zwischenje zwei Nögel, befestigt sie an einem großen Spieß, und bratetsie bei Hellem Fener mit guter Butter in zehn bis zwölf Minu-ten gar. In der letzten Zeit bestreut man sie mit geriebenemMilchbrot, etwas gestoßenen Wachholderbeeren nnd Salz, undgiebt die Bratcnbnlter mit wenig guter ^us vermischt darunter.
Alle übrige, kleine, wilde Vogel werden wie die Krammets-vögel und Lerchen behandelt, nnr daß man sie ausuimmt.
Gebratene, gespickte Hammelriicken.
Nur gut gemästete oder anf guter Weide genährte Hammelsind als Delikatesse zn empfehlen; am schmackhaftesten in unse-rer Gegend sind die aus AscherSleben, doch am vorzüglichstendie, welche sich in den Ardcniien durch aromatische Kräuter ge-nährt haben. Eine Hauptsache ist außerdem beim Hammelfleisch,daß es so lange als möglich in kühler Luft gehaugeu hat, und gehörigmürbe ist. Der Nucken wird dann wie bei einem RehzimmerciuSgehauen, und das Fett rein abgeschält, worauf die Gilets mitfein geschnittenem Lnftspeck gespickt werden. Ist dieses geschehen,so bestreue man das Fleisch mit etwas Salz, decke die abgeschäl-ten Fettstücke wieder daraus, hülle das Ganze in Papier, bewik-kele es mit Bindfaden, stecke es an den Spieß, und lasse eseine gute, halbe Stunde braten. Dann löst man das Papierab, nimmt die Fettstuckc herunter, füllt aus der Bratpfanne das