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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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Nachdem dies geschehen ist, wird die Form gestürzt, i» den Teigschneide man oben eine runde Oeffnnng, nehme die Erbsen oderBohnen rein heraus, fülle das oben beschriebene weiße kikAoütä la lincmoiers hinein, und gebe dies recht heiß zur Tafel.

Was die verschiedenen Namen, als: liagout iln, ä

Ic> linanciere, kgAoüt mvle u. s. w. betrifft, so

kann man aus den bisher gegebenen Anweisungen sehen, daßalle so ziemlich auf ein und dasselbe hinauslaufen, und daß oftnur die Farbe des üsgoüt oder die Form, in welcher es ange-richtet ist, ihm einen andern Namen geben.

Timbale mit I'iivt« von Kapaunen.

Diese Schüssel stellt eine Art von warmer Pastete vor,denn in die gebackene Teigform füllt man ein beliebiges, feinesk-iAoüt, und richtet oberhalb die Inlets von Kapaunen, welchehierzu feiu gespickt und glaeirt werden müssen, in der gefülltenTimbale zierlich an.

Timbale mit von Wild und

Trüffeln.

Nachdem die Timbale von mürbem Teig auf die schon an-gegebene Weise bereitet nnd abgebacken ist, füllt man die feinenL^aloppes hinein, und dann die Trüffelsauce darüber. Die Zu-bereitung der LsoaI<ipp<Z5 kann weiter unten ans der Beschrei-bung ersehen werden.

Hiermit beschließe ich auch die Timbale, weil man dieselbe,wie ein Jeder leicht sehen kann, mit allem möglichen, zahmenund wilden Geflügel unendlich oft zu verändern im Stande ist.

Timbale von Nudeln i» R ISsziKKi»«!«.

Vom Gelben einiger Eier und von Mehl wird ein Nudel-teig gemacht, recht dünn ausgerollt, und in feine, zolllangeNudeln geschnitten. Die Nndeln blanchirt man fünf Minutenlang in Wasser, legt sie dann auf einen Durchschlag, damitdas Wasser ablauft, rührt sie hierauf mit recht frischer Butter,etwas Salz, einem wenig gestoßenen Pfeffer und einem Theilgeriebenen Parmesankäse durch einander, nnd läßt sie so kaltwerden. Hierauf streicht man eine Timbaleform oder auch eineStürzkasserolle mit frischer Butter gehörig aus, drückt nun dieNudeln einen Finger dick auf den Boden und an die Seiten