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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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Salz gut zusammengerührt. Hierauf gieße man einen Tassen-kopf voll kalter, weißer Oulis, welche mit einem achtel Quartguten Weinessig verdünnt ist, und auch etwas Pariser Essig hinzu,und thue nach Belieben auch ein wenig gestoßenen Zucker daran.

auf andere Art.

Diese Sauce wird im Uebrigen wie die oben beschriebenegemacht, nur nimmt man statt der weißen Loulis einen Theil^spie, zerrührt diesen mit der oben angegebenen Masse, undfügt noch etwas mehr Provenceröl hinzu. Diese Saucen wer-den zu Sülzen, Fischen, kalt aufgeschnittenem Pökelfleisch, zumAal ell Illu-rilluilv u. s. w. gegeben.

Die grünen Blätter von üsti'-zKon und Petersilie, auch et-was Schnittlauch und einen Theil Spinat blanchirt man inkochendem Wasser weich. Ist dies geschehen, so drückt manAlles trocken aus, stößt es im Mörser mit etwas Butter fein,und streicht es durch ein Haarsieb. Dieser grüne Brei wirdnun mit Salz, etwas gestoßenem, weißem Pfeffer, feinem Pro-venceröl, Pariser L8trgAon - Essig und einigen Löffeln weißer(üoulis zu einer etwas dicken Sauce gerührt.

Meerrettigsauce.

Neibe den Meerrettig auf einem Reibeisen fei», hachire ihnnochmals, thue die auf Zucker abgeriebenen Schalen von dreiApfelsinen dazu, mache dies mit einem viertel Quart weißenWein auf dem Feuer recht heiß, streiche dann diese Sauce durchein Haarsieb, und schärfe sie, nachdem sie kalt geworden ist, mitdem Safte der Apfelsinen, dem Saft von einer Citrone, nebstetwas Pfeffer und Salz ab.

Roher Meerrettig.

Selbiger wird fein gerieben, alsdann noch hachirt, mit Essigund Zucker vermischt, und zum blan gekochten Karpfen oder an-dern Fischen gegeben; man kann auch geriebene Aepfel daruntermischen.

Kräutersauce«

Feine Kräuter und einige harte, gelbe Eier vermische man,nachdem sie fein hachirt sind, gehörig mit Salz, Pfeffer, Essigund Provenceröl, und gebe sie zu kalten Fischsüizen u. s. w.