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beständigem Umrühren mit kochendem Wasser, und lasse eS, fort-während rührend, auf dem Feuer einige Male aufkochen, bis eindicker Brei entsteht, welcher angerichtet und mit gebräunterButter übergösse» wird.
3. Gemüse » I»
Unter dem Namen Numfordsche Suppe giebt man diesGericht in den Armenspeisungsanstalten, und ich glaube, daß esnicht ungern gesehen werde» wird, auch darüber etwas i» mei-nem Buche zu finde». Bei diese» ge»a»nte» Speisuugsanstal-te» kommt es hauptsächlich darauf a», daß die zu verabreichendenGerichte »ahrhaft, aber wohlfeil sind, und daß ihre Bereitungnicht zu viele Mühe und Arbeit verursacht. Man kann dahernur trockene Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Weißkohl, Wruken, Sauer-kohl, und trockene Mehlfrüchte, als Grütze, Graupen u. dergl.wähle». Lauter Fleisch würde zu kostbar sei», daher müssen dieKaldaunen, Lungen, Ninderköpse und Magen mit zu Hülfe ge-nommen werde». Es ist dara» in einer großen Stadt, wo vielVieh jeder Gattiilig geschlachtet wird, kei» Mangel, und diereinliche Bearbeitung macht diese Sachen schmackhaft und an-nehmlich. Wird dies dagegen vernachlässigt, und werden ver-dorbene, Gegenstände, als dumpfige, mnltrige Hülsenfrüchte oderschon übelriechende Fleischarten genommen, so betrachtet man denMensche» nicht mehr als solchen, sondern rechnet auf einen viehi-schen Hmigcr, der Alles verschlingen macht. Abwechselung derNahrungsmittcl ist für Jede» eine Nothwendigkeit, und ich kannden Herren Vorstehern des Armenspeisuiigswcsens nachfolgendeRecepte als billig und schmackhaft empfehlen; auch möchten die-selben mit Nutzen in den Soldatenküchen anzuwenden sein.
Rindfleischsuppe mit Weißkohl, weißen Bohnen,und Kartoffeln.
Ans die Portion rechne man ein Viertelpfund Fleisch, dasViertel eines Kohlkopfs, eine achtel Metze Kartoffeln und einegute Handvoll weißer Bohnen; znm Ganzen thue man Sellerie,Porree, einige Pastinak- oder Peterfilienwurzeln, Mehl undetwas Bntter.
Das Fleisch wird beigesetzt, gehörig geschäumt, und wenn