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Man bereitet sie auch wie den Reis, d. h. kocht sie inMilch, und richtet sie, mit Zucker und Zimmt bestreut, an.
Außerdem kaun sie ganz dick mit Butter recht trocken ge-sotten werde», so daß sie wie nicht gekocht aussieht. Sie führtdann den Namen Brinkelhirse, und wer sich darin gesättigt hat,kann es gewiß zwei Tage ohne andere Nahrungsmittel aushalten.
Schwaden oder Grashirse.
Sie wächst wild auf den Wiesen, wird durch Abschlagenund Auffangen iu einem große» Siebe gewonnen, und hat einenmandelartigen Geschmack. Man kocht sie in guter Milch, undbestreut sie mit Zucker und Zimmt. Als Gemüse kann man sieauch mit dünnem Eierkuchen, welcher gleichfalls mit Zucker be-streut ist, garniren.
Buchweizengrütze.
Die gut abgehülsete und recht grobkörnige ist die beste.Man wäscht sie mit heißem Wasser ab, schüttet sie in kochendesWasser, und läßt sie unter beständigem Rühren einige Maleaufkochen. Dann thut man ein Stück recht frische Butter, wieauch gehörig Salz dazu, und läßt sie recht trocken und dickdnrchbraten. Hierauf nimmt man eine beliebige Form, feuchtetdieselbe inwendig mit etwas Milch an, drückt die dicke Grützedarin fest, nnd richtet sie gestürzt auf einer Schüssel an. Nunübergießt man sie mit hellgelb geschmolzener Butter, und giebtin einer Assiette heiße oder kalte Sahne beso»ders dazu. Diesist ein sehr gutes Essen, wenn man von der genannten Grützebekommen kann, welche weich wird, und dabei doch körnig bleibt,während die feinere Grütze leicht einen Brei bildet.
Graupen.
Dieselben werden mit etwas kaltem Wasser und Butterlangsam weich gequollen, indem man immer Wasser zugießt,wenn sie zu dick sind. Man kocht sie in beliebiger Steifheitgar, und durchrührt sie mit Salz und frischer Butter. Stattdes Wassers kann man auch Milch nehmen, nnd sie darin garmachen.
Dicker Mehlbrei mit brauner Butter.
Rühre das Mehl mit etwas kaltem Wasser klar, thue ge-hörig Salz und frische Butter dazu, übergieße dies unter
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