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große Kasserolle, die nur so weit mit Wasser angefüllt werdendarf, daß es den dritten Theil des Gefäßes, worin die Massebefindlich ist, erreicht, damit das kochende Wasser nicht in dasselbehincintreten kann, und lasse auf diese Weise die Masse steif wer-den. Alsdann stich sie mit einem Eßlöffel kloßartig in die Suppe.I» Ermangelung der Bouillon kann man auch Milch nehmen.
Eine andere Art
diesen Topfkloß zu bereiten, ist diese: Nimm ein gebratenesRebhuhn, stoße das Fleisch mit etwas guter im Mörser fein,streiche es durch ein Haartuch, und mische dieses Fleischmus un-ter die oben beschriebene Masse.
Verlorenes Huhn.
Man kocht ein Huhn in einer Lraise weich, nimmt es als-dann aus derselben heraus, löst das Fleisch von den Knochenrein ab, stößt es mit dem ?onck der Lraiso zu Brei, streicht die-sen hierauf durch ein Haartuch, mischt unter dies?uroe nochvier Tassenköpfe voll kräftiger Bouillon, so wie zwei ganze Eierund das Gelbe von drei anderen, schmeckt diese Masse gehörigmit Salz ab, füllt sie dann in kleine Becherformen, welche zu-vor mit geklärter Butter ausgestrichen worden sind, läßt sie indenselben au Iiaia maris steif werden, stürzt sie, wenn dies ge-schehen ist, aus den Becherformen in die Terrine, und richtetendlich die heiße Snppe darüber an.
Semmelklöße.
Rühre ein viertel Pfund Butter zu Sahne, und schlage un-ter beständigem Rühre» von drei Eiern das Gelbe nach und nachdazu, und dann zwei ganze Eier eben so, damit die Masse sichrecht klar rührt. Sollte diese nach den Eiern käsig werden, sowärme den Napf, damit die Bntter sich besser verbindet. Wenndas Ganze nnn dick und klar ist, so thue zwei und eine halbeObertasse geriebenes Milchbrot, welches nicht zu alt sein darf,dazu. Jetzt drehe man zur Probe einen Kloß, nnd sollte er zu lok-ker sein, so thue man noch einen oder zwei Eßlöffel geriebenen Milch-brotes dazu, und dressire alsdann davon kleine, runde Klößchen.
Nocken.
Die Nocken bestehen aus derselben Masse wie oben, nurnehme man statt des geriebenen Milchbrotes drei Eßlöffel feinen
Kochbuch. ü