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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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zum Schlagen der Biscuite und anderer Backwerke, zum Auf-schlagen des <?I>»ii>Zt!k>ll und dergl.; 10) eine Neibekeule; 11) ei»Wassereimer mit Messingbügel, Messingreifen und einem Deckel.Er erhalt seinen Platz auf einem Schemel, und ist stets mit rei-nem, frischem Wasser gefüllt; 12) ein gewöhnlicher Eimer; 13) einkleiner Zober zum Abspulen; 14) ein kleines Scheuerfaß, daswährend des Gebrauchs auf einen Schemel ohne Lehne gestelltwird; 15) eine Spülbank, um darauf das gewaschene Geschirrabtropfen zu lassen; 1k) eine kleine Wanne zum Wässern nndWaschen verschiedener Sachen, z. B. des Spinats und der Kohl-arten; 17) eine Salzmeste; 18) einige Marktkörbe; 19) ein Holz-kasten oder Korb, wenn unter dem Heerde kein Raum ist; 20)ein viereckiger hoher Kohlenkasten, welcher au der untern Vor-derseite eine zehn Zoll im Quadrat haltende Oeffninig besitzt, diedurch einen Schieber verschlossen ist, und aus welcher die Kohlenmit einer Schaufel genommen werden, der oben einen Klapp-deckel hat. Kann man dieses Geräth aus Eisenblech anschaffen,so ist es um so besser; 21) ein kleiner runder Holzklotz mit dreiFuße» versehen, und an den Seite» mit weißer Oelfarbe ange-strichen. Durch den Besitz desselben wird außerdem manchesGeräusch erspart, indem man ihn auch zum Klopfen des Fleisches,z. B. der (lülelektes, benutzt. ^

Noch gebraucht ma» ei» Spinde, dessen Untertheil wie eineSchenke gestaltet, nnd mit zwei Thüre» versehe» ist, hiiiter wel-che» sich etwa zwölf Kaste» zum Herausziehen befinden, in denendie Verrathe a» Mehl, Eier», Zucker, GrieS, Nudel», Reis,Graupe» zc. sind. Einige der obern Kasten erhalten Unterabthei-l»nge» für Gewürze »»d feiuere Gegenstände. Das Oberspindeläßt einen Tischraum frei, ist mit Abtheilunge» versehe» und durchGlasthüren verschlossen. Das Ganze wird am besten außen mitweißer, innen mit blauer Oelfarbe angestrichen.

An Sieben sind nöthig: 1) ein großes Farcesieb, ungefährfünfzehn Zoll im Durchmesser, doppelt aus Pferdehaaren gewirktzu den Farce-Arbeiten und zum Anfertigen der Pürees von Ge-müsen; 2) ein gewöhnliches, rundes Haarsieb, nicht zu eng ge-webt, zum Durchstreichen der Kräuter, Sardellenbutter u. s. w.und zum Durchgießen (Passiren) der Sauce»; 3) zwei Spitz-siebe, ei» grobes und ein feines zur Bouillon u. f. w.

Weiße Blechgeschirre: 1) ein großes Reibeise»; 2) einkleines Reibeisen (zur Muskatnuß); 3) ein großer Durchschlag, umdie blanchirten Gemüse abträufeln zu lassen; 4) ein kleiner Durch-