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wird, und gern möchte ich dazu beitragen, diese so herrlichen In-strumente ans dem Stande hervor zu ziehen. Ans einer Auktionhabe ich einen solchen für einen Thaler erstanden, der nach ge-ringen Reparaturkosteu, mit drei Spießen versehen, jetzt-unver-drossen seine Pflicht erfüllt. Den Heerd läßt man an den Sei-ten mit Fliesen oder Kacheln fouruireu, seinen Rand mit einerbreiten eisernen, mit Messing plattirten Schiene einfassen, nndseine Decke mit Rathenower oder Chamottsteinen belegen, welchevon Zeit zu Zeit mit Rothstein, der sich in Wasser leicht löst,angestrichen werden. Die Küchenwände erhalten am besten einenhellen marmorirten Anstrich, die Fenster außen Ronleanr, umdie Wärme der Sonnenstrahlen abzuweisen, und mit weißer Oel-farbe angestrichene Repositorien, welche zweckmäßiger als ange-nagelte Bretter sind, dienen zur Ausnahme des Geschirrs. DerArbeits-Küchentisch besteht aus zwei Zoll dicken, zu einer Plattezusammengesetzten Bohlen von Roth- oder Weißbüchen, miteichenem Untergestell; er muß hinlänglich groß, und mit zweiSchubladen versehen sein. Die Nebentische können ans kiehne-nem Holze und in leichterer Banart gefertigt werden. An Holz-geschirr hat man Folgendes nöthig: 1) ein Backbrett aus Weiß-buchen, eine gnte Eile im Quadrat und wie ein Zeichenbrett ge-arbeitet, damit es sich nicht krumm zieht; 2) ein dickeres Hacke-brett von Rothbuchen mit einer zwei Zoll hohen Leiste an dreiSeiten zum Hachiren des Fleisches, der blanchirten Gemüse unddergleichen; 3) einige lindene, glatt gehobelte Bretter, die einennd eine viertel Elle lang sein können, nm darauf zu tranchiren;
4) mehrere kleine Bretter znm Abputzen der Heringe, Käse nnddergleichen, die man überhaupt stets auf den Hauptküchentischlegt, um ihn nicht durch jede Kleinigkeit zu verunreinigen;
5) eben so legt man anf denselben Triangel aus hölzernenSchienen, worauf die vom Feuer kommenden Kasserollen gesetztwerde», haut nichts mit dem Hackemesser darauf entzwei, damitkeine Eindrücke entstehen, verrichtet jedoch alle andern Arbeitenauf selbigem, und läßt ihn dann rein abscheuern, aber nicht ab-kratzen, um die glatte Oberfläche zu erhalten; 6) ein gutes Roll-holz zum Kuchenteig; 7) ei» Dutzend verschiedener Holzlöffel mitlangen Stiele», welche sich von gewöhnlichen Kellen dadnrchunterscheiden, daß sie flach nnd vor» breit geschnitten sind, nmbeim Umrühre» auch einen breiten Strich am Boden der Kasse-rolle hervorzubringen; 8) einige Quirle; 9) ein Ruthenbesen,durch ein Bündel weiß nnd rein geschabter Weidenstöcke gebildet,