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einen oder andern Seite hätte abweichen sollen; so sind auch ditangenommenen Verschanzungslinien, wie schon die Profile auswei-sen, nichts anders, als Gebückgräben (Landwehren), die in ihremferneren Laufe ganz andere Richtungen einschlagen. Ausserdemkannte Schmidt noch die Ueberreste des Grabens in den Fei.dem zwischen der Kinzig und Langendiebach, weswegen er ihnauch ganz richtig von dortaus „die grade Richtung" nach Mark-öbel nehmen lässt, und ältere Bewohner von Rückingen wissensich ebenfalls noch der Wallreste am nördlichen Kinzigufer zuerinnern. — Bei Rückingen lag an der Alteburg, und zwar aneiner über Hanau und Langenselbold führenden Römerstrasseein Castell.
§ 6.
Von Rückingen bis Grosskrotzenburg-
Von der Alteburg aus setzt sich, zwischen der Kinzig und]der Lach, der Pfahlgraben in deutlichen Spuren, nämlich einemlbreiten dürren Streifen in den Wiesen, bis zum Walde fort; denlälteren Bewohnern von Rückingen ist hier das Vorhandensein derlWallreste wohlbekannt. Jenseits der Lach tritt der Damm injWalde bis zu einer Höhe von 2 m auf, durchschneidet unter demlNamen „Pfaffendamm" die Frankfurt - Bebraer Eisenbahn beim]„Pohlhäuschen", zieht durch den Walddistrict „die Pohltannen"!theilweise zerstört, bis zur Leipziger Strasse, 300 Schritte Östliclvom Neuwirthshaus. Von hier macht er eine geringe Biegung!nach Westen, und zieht unter dem Namen „Pohlweg" durch denjBulau-Wald zu einer sumpfigen Niederung, jenseits welcher nurmehr ein gewöhnlicher Fahrweg vorhanden ist, welcher denNamen „Dammsweg" führt, bis Grosskrotzenburg am Main.Von einem , nach Schmidt, an der Ostseite des Walles einstvorhandenen Graben ist keine Spur mehr vorhanden.
Der Name „Pfaffendamm" wird öfters auch auf die ganzeStrecke des Pfahlgrabens zwischen Kinzig und Main ausgedehnt,und rührt ohne Zweifel von dem Umstände her, dass der Dammfrüher Kirchengut war; aus demselben Grunde heisst die Oberissig-heimer Landwehr „der Pfaffensteg", und der westlich von Marköbelgelegene Beiersröder-Hof „der Pfaffenhof", in ähnlicher Art, wie