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Nähe der Chaussee von Leidhecken nach Bingenheim ist derD.amm verschwunden, dagegen tritt der Graben sehr deutlichauf und trifft auf die Chaussee bei Nummerstein 150; diefernere Eichtung des Dammes ging über letzteren Ort nachdem Forsthause, auf welcher Strecke er gegenwärtig theilweisegeschwunden, theilweise als Fahrweg vorhanden, von Schmidtaber noch deutlich erkannt wurde. Die Fortsetzung von Stadenaus nach Süden lässt sich an einem in der bisherigenEichtung östlich des Ortes vorbeiführenden alten Graswegewahrnehmen, der zuweilen Hohlweg ist, und plötzlich imFelde aufhört, ab^sr später als Fahrweg nach der Chaussee ver-längert wurde. Verfolgt man die Richtung dieses Weges gradeaus weiter, etwa 1000 Schritt östlich an Stammheim vorbei; sotrifft man den Graben wiederum östlich vom Stammheimer Waldeund dann in demselben Verlängerung, ähnlich wie von Staden aus, ineinem alten Graswege, der zuweilen Hohlweg ist, bis nach Alten-stadt. Schmidt gibt an, dass der Graben im StammheimerWalde liege, was jetzt nicht mehr der Fall ist, da der Waldan dieser Seite urbar gemacht worden. Man findet diese nurkurze Strecke, wo der Graben eine Tiefe von 4 m erreicht, amleichtesten, wenn man den obengenannten Weg von Altenstadtaus, links an der Kirbes Mühle vorbei, nach Nordwesten verfolgtbis an eine kleine Thalvertiefung, jenseits welcher man den Gra-ben an dem sanften Berghang herabkommen sieht. — Bei Alten-stadt wurden viele römische Alterthiimer gefunden, die daselbstein Castell vermuthen lassen.
§ 5-
Von Altenstadt bis Rückingen.
Wenn man von Altenstadt, immer in der bisherigen südöst-lichen Richtung, den Communalweg nach Rommeishausen bis inden Wald verfolgt, so trifft man genau in der Verlängerung desgenannten Weges, der sich hier östlich nach Rommeishausen wen-det , alsbald die Spuren des Pfahlgrabens, die weiterhin immerdeutlicher auftreten, und in starken Dimensionen bis zum süd-lichen Ende des Waldes sich fortziehen. Der Wall, der eineHöhe von 1 — 2 m erreicht, ist an der Grabenseite zum Theilabgetragen und in den Graben geworfen, und der so auggefüllte