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Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen
Entstehung
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wohlerhalten sind, als auch bei den mehr oder weniger veränder-ten oder zerstörten Resten eine grosse Uebereinstimmnng. Zunächstfindet man die vier Wälle, und zwar den Banquetwall, den brei-teren Wall und die beiden schmälern deutlich erhalten bei demHeidengraben auf dem Marschfelde: der breitere Wall hat hierauf der Krone 4,7 m., der darauffolgende schmälere 1,2 m. undder andere 1,6m. Breite; der Banquetwall von sehr schmalerKrone ist höher als die übrigen (XV, 1). Drei Wälle, und zwarder breitere mit zwei darauffolgenden schmäleren, finden sich aneiner Grenzwehr südlich von Altenkirchen (XXXI, 1), ferner beidem Heidengraben nördlich von Helenberg (XVII, 10), und zwarist hier der breitere Wall an der Innenseite theilweise abgegraben,so dass eine Brustwehr mit Wallgang entsteht. Dasselbe ist derFall an der Grenzwehr bei Rengsdorf, die gleichfalls die dreiWälle hat (XXXII, 1). Ferner zwei Wälle, und zwar der brei-tere mit einem schmäleren, sind vorhanden an der Grenzwehrvon Dierdorf (XX. 1,2), sowie an der zwischen Oberbiber undHardert, wo der breitere Wall in der Mitte eine muldenartigeVertiefung zeigt (XXXIV, 1). Die beiden schmäleren Wällezeigen sieh noch bei der Grenzwehr am rothen Hahn (XVII, la, 2a),bei Gileroth (XXXI, 2), beiLautzert (XXXV, 1 a), bei Leuscheid(XXVIH, 1), zwischen Sleimel und Niederdreis (XXXIH, 2),zwischen Segendorf und Monrepos. Der breitere Wall alleinist erhalten geblieben an der Grenzwehr bei der Alaunhütte,nördlich von Niederbiber (XXII, 2), zwischen Segendorf und Mon-repos sowie bei Bauscheid und Puderbach, wo er in der Mittewieder die muldenförmige Vertiefung hat (XIII, 1; XII, 1,2).Auch findet man da, wo eine Grenzwehr ein Thal überschreitet,in der Sohle nur einen einzigen Wall ohne Gräben, der sich vorallen übrigen durch seine grossen Dimensionen auszeichnet, wieman dieses am Honnerother Hofe bei Altenkirchen sieht. Hierhat der Wall, bei einer Höhe von 3,7 m., auf der Krone 6,8 m.und am Fusse 17,3 m. Breite (XI. 1). Aus diesen Details ist zuerkennen, dass die Grenzwehren am Oberrhein auch in der Con-struction mit denen am Niederrhein grossentheils übereinstimmen,und selbst die verschiedenen Abänderungen, welche die Wälle imLaufe der Zeit zu verschiedenen Zwecken erlitten, hier wie dortsich wiederfinden.