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Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen
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auch im Walde selbst stellenweise wiederkehrt. In der Mitte des mitGestrüpp überwachsenen Grabens bemerkt man noch Reste einesWalles. Weiter nördlich, wo der Graben die gewöhnliche Formhat, bemerkt man vor demselben hier und da noch einen kleinenAufwurf (XXXVI, 2). Oefters ist auch der hinter dem Grabengelegene Aufwurf ganz verschwunden (XXXVIII, 1 a), an anderenStellen die Contrescarpe so gering geworden, dass sie kaum be-merkt wird (XXXVI, 1). Beachtenswerth ist auch, dass man imWaldebei der schönen Aussicht", nördlich von Bad-Ems, hinterdem Aufwurfe noch deutlich einen aweiten Graben wahrnimmt(XXXV, 2 b.) Im Allgemeinen sind die Ueberreste in der ganzen' Erstreckung nur wenig unterbrochen. Der über Sayn nach derWied ziehende Arm hat ebenfalls durchweg das Profil des Pfahl-grabens (XVI, 6, 7, XXXVIII, 1, 4), zeigt jedoch an einzelnenStellen bemerhenswerthe Abweichungen: im Ganzen ist der hinterdem Graben gelegene Wall stärker als bei dem vorigen Arm,vor dem Graben liegt zuweilen hier, wie dort ein kleiner Aufwurf(XXXVITI, 3). Auch findet man hier wie dort hinter dem Haupt-aufwurfe einen zweiten schwächern Graben (XV, 5). ZwischenCadenbach und Hillscheid ist an einer Stelle nur eine Terrassevorhanden, oben uud unten von dem natürlichen Abhänge begrenzt(XXXV, 2 a). Eine sehr auffallende Form zeigt der Grabenetwas weiter östlich; Wer hat der Aufwurf hinter sich nicht blosseinen zweiten Graben, sondern auch einen Wall, in der Form dergewöhnlichen Landwehrwälle, und gleich dahinter noch einendritten Graben (XXXV, 1 a). Nicht minder auffallend ist seineForm zwischen Nummerstein 9,5 und 9,2 der Chaussee von Neuwiednach Anhausen: der Graben hat vor sich einen Wall, und hinterdem Grabenaufwurfe liegt ein zweiter Graben (XVIII, 13). Derüber den rothen Hahn ziehende Arm hat noch viele Ueberrestebewahrt: vom Rheine bis zu letzterem Orte bemerkt man nurdie Reste eines Grabens; hier aber finden sich nebender schönenAussicht", östlich der Chaussee nach Montabaur, zwei starke Wällemit. zwischenliegendem Graben (XVII, la, 2a), und jenseits desvorbeiziehenden Weges findet sich noch ein Wall zwischen zweiGräben (XVII, 3a), den man bald rechts bald links des genann-ten Weges durch das Gebüsch bis zur Chaussee nach Ems verfol-gen kann, die er bei Nummerstein 3,4 durchschneidet. Jenseits