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Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen
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(I 1). Ebenso hat die an der vorigen beim Millinger Bruch be-ginnende und bei Töven an derselben endende Landwehr an derSchiedenhorst noch den breiteren Wall von ebenfalls 3,4 m. undden schmälern von 1,9 m. oberer Breite (I, la). Der von Mehrbis Fluiren ziehende Arm hat zwisohen Schoikamp und Diersf'urthnoch zwei Wälle, von denen der eine 2,5m., der andere 2,2m.breit (la, 6), und am Rande des Parkes von Diersfurth ist dereine Wall 2,5 m, der andere nur 1,9 m. breit (la, 7). Die ander Yssel vorbei ziehende Landwehr zeigt bei Loikum einen Wall von4.5 m. und daneben einen zweiten von 2,3 m. Kronenbreite (IIa, 8).Die Landwehr bei Dinslaken hat beim Durschschnitt mit der,Chaussee nach Hüuxe einen Wall von 3,5 m. und einen Seitenwallvon 1,5 m. (II, 1) und an einer andern nahegelegenen Stelle einensolchen von 3,6 m. nebst einem zweiten von 1,2 m. Breite (II, 2).Die Landwehr bei Hiesfeld weist einen Wall auf von 5,3 m.Breite, während der andere 1,6 m. misst (IIa, 5). Die Landwehrbei Styrum besteht aus zwei Wällen, von denen der eine bald2,5 m. bald 3,1 m. und 2,8 m., der andere beziehlich 1,3 m., 2,5 m.und 1,9 m. Breite hat(V, 2, 3, 4). Bei dem Grenzwehrarm, welcher dieChaussee Velbert-Werden durschneidet, ist der eine Wall 4,7 m., derandere 2,2 m. breit (VI d, 1 a), und der Landwehrzweig an der Bäumer-brücke bei Grossenbaum hat einen Wall von 2,2 m., einen zweitenvon 1,3 m. Breite (VIb, 3). Zuweilen hat der breitere Wall, wiein den schon oben genannten Fällen, zu andern Zwecken einespätere Veränderung erfahren, so bei der Grenzwehr von Herbring-hausen, im Kr. Lennep, wo derselbe an der Innenseite abgegrabenist, so dass ein breiter Gang entsteht, der vorn von dem Restedes abgegrabenen Walles und hinten von dem schmälern zweitenWalle begrenzt ist (VII, 3). Noch deutlicher zeigt sich diesesbei der Grenzwehr von Bruchhausen, im Kr. Siegburg, wo durchparzielles Abgraben des breiteren Walles ein deutlicher Wallgangentstanden, der hinter sich den ursprünglichen Graben nebst demschmäleren Seitenwalle hat (XXV a, 6). Auch bei der Grenzwehrvon Marienhagen, im Kr. Gummersbach, hat. stellenweise eine solcheVeränderung des breiteren Walles stattgefunden (XXVI, 3). DieFälle, wo der breitere Wall zerstört, und nur die beiden schmä-leren erhalten geblieben, sind ebentalls nicht selten. Wir findendieses bei der Grenzwehr zwischen dem Eller-Hildener Wege und