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Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen
Entstehung
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abwechselnd getrennt durch zwei Gräben. Der erste Wall hateine Kronenbreite von 2,4 m., die beiden andern von je 1,6 m.(VI, 2). Sehr deutlich zeigt sich diese Verschiedenheit der Wälleauch bei der Landwehr von Hösel, Kr. Düsseldorf, wo der brei-tere Wall auf der Krone 3,1 m., der folgende 2,2, und der letzte1,9 m. misst (Vie, 2b). Die Grenzwehr bei Altscheid, Kr. Düs-seldorf, weisst dieselben Dimensionen auf: Der breitere Wall hat2,5 m., die beiden folgenden haben je 1,6 m. Kronenbreite (VI d, 4).Ebenso zeigt die Grerizwehr bei Benrath einen breiteren Wallvon 1,9 m. und zwei schmälere von je 1,2 m. oberer Breite (VI f, 2).Aehnlich verhält es sich mit der Grenzwehr zwischen Wipper-fürth und der Wasserfuhr, wo der breitere Wall oben 2,2 m., derfolgende 1,2 m. und der darauffolgende 1 m. breit ist. (XXVI a, 1).Die genannten Grenzwehrzweige haben zwar diese gute Erhaltungnicht mehr in ihrer ganzen Ausdehnung, sondern nur auf grössereoder kleinere Strecken bewahrt, an den übrigen Stellen findensich bald nur zwei, bald nur ein Wall oder auch nur Reste derGräben vor. Wenn es aber schon an sich wahrscheinlich ist,dass ein und derselbe Grenzwehrarm in seiner ganzen Erstreclmngim Allgemeinen ein und dieselbe Beschaffenheit gehabt, so lässtsich meistens an Ort und Stelle unzweifelhaft erkennen, dass da,wo die drei Wälle nicht mehr vollständig vorhanden, eine spätereZerstörung stattgefunden, und die angeführten Grenzwehrzweigein allen ihren Theilen eine homogene Beschaffenheit besessenhaben. Hieher gehören auch diejenigen Grenzwehren, welchezwar noch, jetzt die drei Wälle aufweisen, aber so, dass der brei-tere Wall zu localen Zwecken eine Umänderung erfahren, wovonich bereits in meinem 3. Berichte einige Fälle näher erörtert habe.Aber auch bei denjenigen Grenzwehren, welche die "drei Wällenirgerids mehr in ihrer Vollzahl, wohl aber noch zwei Wälle mitihren Gräben bewahrt haben, lässt sich in vielen Fällen erken-nen , dass eine spätere Veränderung stattgefunden, indem einerder äusseren Wälle ausgerodet worden, so dass nur mehr der brei-tere mit dem darauffolgenden schmäleren, oder die beiden schmä-leren allein, übrig geblieben sind. So besitzt die Grenzwehr, dievon Netterden bis Mehr reicht, beim Hausezum reisenden Mann"noch den breiteren Wall nebst einem Seitenwall, während der andere

zerstört ist; jener hat

3,4 m.

der

andere 1,9 in. Kronenbreite.

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