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der Grenzwehr nördlich von Jahrsfeld, zwei Grenzwehren heiOberhonnefeld, die Fortsetzung der Grenzwehr von der Rau-hacherhiitte bis Elpert. Auch von Segendorf führt ein Arm innördlicher, dann in nordwestlicher Richtung bis Monrepos, über-einstimmend mit den Angaben Hoffmann's, der den Heidengrabenbis Monrepos gehen lässt. Ausserdem sind noch zwei von demHeidengraben zwischen der Wied und dem Siebengebirge nachdem Rheine auslaufende Zweige aufgefunden worden, nämlicheiner, der von dem Heidengraben auf dem Marschfeld westlichnach dem Dolscheid hinabführt, und ein anderer, der von demHeidengraben bei Roggenfeld ebenfalls westlich in ein bei Rhein-breitbach endigendes Thal hinabzieht. Die meisten der genanntenzahlreichen Zweige von Grenzwehren zwischen dem Siebengebirgeund der Lahn führen gleichfalls den Namen „Heiden- oder Römer-graben".
Nach diesen thatsächlichen Ermittelungen kann offenbar voneiner einzigen fortlaufenden Linie, die sich von der Lahn denRhein abwärts erstreckt haben soll, nicht mehr die Rede sein,vielmehr gestalten sich die Verhältnisse hinsichtlich des Laufs derGrenzwehren ganz ebenso wie am Niederrhein. Wir sehen hierwie dort ein grosse Zahl einzelner Zweige, die nach verschiedenenRichtungen verlaufen, um sich wieder aneinander oder dem Rheineanzuschliessen. Von diesem aus mehren Armen bestehenden Grenz-'wehrsysteme bildet die bisher als Fortsetzung des Pfahlgrabensauf dem Taunus angesehene Linie nur einen Bestandtheil, indemandere Zweige an derselben endigen, und sie selbst sich wiederuman andere anschliesst.')
Was die Lage der Grenzwehren angeht, so habe ich beiden fortgesetzten Localuntersuchungen alle in meinen früheren
!) Es ist liier noch nachzutragen, was Dorow, römische Alterthümer inund um Neuwied S. 14 ff. bemerkt: „diese alten Befestigungen (der Pfahl-gräben) hängen nicht zusammen, sondern die Linie biegt sich hie und da rück-wärts nach dem Rhein, hört auf und fängt an anderen Stellen wieder in ver-schiedener Richtung, ohne weitere Verbindung, jon Neuem an. So ist es indieser Gegend, und das Oertliche widerspricht also der beinahe überall auf-gestellten Behauptung, dass der Pfahlgraben eine fortlaufende ununterbrocheneLinie gewesen sei". Obgleich hiernach schon Dorow die Meinung von einerfortlaufenden Linie entschieden verwarf, so ist dieselbe doch bis den heutigenTag festgehalten worden.