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Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen
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er jenseits der Chaussee aus dem Wald, xmd geht in südwestli-cher Richtung wohlerhalten über die Heide, wo man an seinerlinken Seite noch die hohen Trümmer eines steineren Wartthurmssieht. Hierauf wendet er sich ganz südlich, und kommt beiNummerstein 7,3 zum dritten Male auf die Chaussee; jenseitsderselben, den Abhang hinunter sind nur schwache Spuren vor-handen, aber gleich auf der anderen Seite des Aubachs zieht derGraben rjuer über den Gebirgshals, der östlich von dem Aubach,westlich von der Chaussee von Oberbiber nach Rengsdorf begrenztwird, indem er das südliche Ende dieses Gebirgshalses völlig ab-schneidet. Uie Chaussee nach Rengsdorf wird von dem Graben beiNummerstein 3,4, ganz nahe bei Oberbiber, erreicht. Ich lege einigenWerth darauf, die so lang vermisste Fortsetzung von der Alteckaus aufgefunden zu haben, weil man dadurch nicht mehr in dieLage kömmt, denselben weiter nordwärts suchen und zu hypothe-tischen Ergänzungen seine Zuflucht nehmen zu müssen. Von Ober-biber an in südwestlicher Richtung ist der Graben, wie auchSclmiidt bemerkt, in den Feldern gänzlich verschwunden, erscheintaber wieder unter dem NamenHirschbachgraben", und zieht dichtan der Nordseite des römischen Castells bei Niederbiber zur Wiedhinab.

Der fünfte Arm kömmt aus der Nähe von Hardert, zieht insüdwestlicher Richtung nahe an der alten Burg zwischen demAubach- und Säustallthal vorbei, durchsetzt letzteres Thal, ziehtüber den schon genannten Gebirgshals und kömmt zwischenNummerstein 4,7 und 4,6 auf die Chaussee von Oberbiber nachRengsdorf. Jenseits derselben zieht er in westlicher Richtungweiter an der Alaunhütte vorbei, folgt dem linken Rande einesin das Wiedthal mündenden Thälchens und steigt bei Altwied aufder anderen Seite wieder die Höhe hinan, von wo er nicht weiterverfolgt worden. Dieser Arm ist bisher gleichfalls unbekanntgewesen.

Ausser diesen dem Rhein zunächst liegenden fünf Armenzwischen Lahn und Wied sind noch eine grössere Anzahl weiternördlich auf den» Westerwald vorhanden, welche ieh bereits inmeinem 3. Berichte namhaft gemacht habe. Es sind seitdem dortneu aufgefunden worden: die östliche und westliche Fortsetzung

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