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Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen
Entstehung
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schliessen sich die Grenzwehren in einzelnen Armen aneinanderund bilden so ein geschlossenes System, das aus zahlreichenZweigen bestehend dem Rhein entlang fortschreitet. Es habensich ferner nicht bloss durch die ganze rechte Rheinseite derProvinz Rheinpreussen, sondern auch durch che angrenzende Pro-vinz Westfalen Zweige solcher Grenzwehren vorgefunden, jedochist eine unmittelbare Verbindung der Grenzwehren Westfalens mitdenen der Rheinprovinz bis jetzt noch nicht beobachtet worden.Dagegen setzt sich das rheinische Grenzwehrsystem abwärts durch,das benachbarte Königreich der Niederlande, sowie aufwärts durchdie Provinz Hessen-Nassau unmittelbar fort; ebenso tritt auf derlinken Seite des Rheines ein von dem vorigen unabhängiges,aber ganz analoges System auf, nur dass dasselbe theilweise, wieauf dem rechten Ufer, aus Erdwällen und Gräben, theilweise aber auchaus Mauerwerk, mit und ohne Mörtelverbindung, construirt ist. ')Das angeführte System zusammenhängender Grenzwehren istnunmehr auf der rechten Rheinseite durch die Provinz Rhein-preussen von der holländischen Grenze bis zur Wupper hinaufohne wesentliche Lücken so weit festgestellt, um dasselbe einernäheren Betrachtung unterziehen zu können. Der erste Arm be-ginnt an dem alten Rheinufer bei Hauberg, zieht an Hocheltenvorbei und südlich über Borghees, Emmerich, Huisberden undTill bis Calcar, wo er sich wiederum an den alten Rhein anschliesst.In dieser Ausdehnung umschliesst derselbe in Verbindung mit demältesten Rheinufer ein Territorium von etwa l'/a QuadratmeilenFläscheninhalt. Der zweite Arm setzt an den vorigen zwischenHochelten und Voorthuysen, geht in östlicher Richtung überNetterden und Meghelen vorbei, wendet sich südlich über Millin-gen, Empel, Aspel und Mehr, und schliesst sich bei Letzterem anden folgenden Arm an. Er schliesst in Verbindung mit dem älte-sten Rheinlaufe einen Landstrich von 3 Quadratmeilen ein. Esist aber wahrscheinlich, dass dieser Fläschenraum durch einenvon Androp über Wissel nach dem alten Rhein bei Calcarführenden Arm in zwei gleiche Theile getrennt Wurde, von denen

J ) Einen Theil der über die Gebirge der linken Rheijiseite ziehenden lan-gen Mauerlinien habe ich beschrieben indie Trümmer der sog. Langmauer,"Trier 1843, unddie alten Mauerwerke auf den Gebirgen der linken Moselseite,"Trier 1844. '