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Bekehrungsgeschichte des holländischen calvinischen Predigers Mathias Zelhorst in der Grafschaft Zütphen : aus dem Holländischen übersetzt
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158giftigen und lästernden Zunge einen Gräuel und verfluchte Ab-götterei. Hört nun aber, wie sich hierbei euer Confrater Toleniusgebärdet hat (was ihr ihm in Ewigkeit Dank wissen möget), umseine Freisinnigkeit und Festigkeit in seinem Glauben an den Tagzu legen.Da mir die klaren Worte des Cyrillus von Jerusalem ganzunbezweifelbar waren, welcher nämlich in seiner vierten Catechesealso spricht:Das Wasser wandelte Er einst in Wein, wel-cher dem Blute nahe kommt, in Cana allein durch seinenWillen. Und wir sollten ihm nicht glauben, daß er Wein in seinBlut verwandelte? Denn da er zur irdischen Hochzeit geladendieses erstaunliche Wunder gewirkt hat, sollten wir nicht um somehr bekennen, daß er den Kindern des Bräutigams seinen Leib undsein Blut gereicht hat? Deshalb laßt uns mit voller Sicherheitden Leib und das Blut Christi empfangen. Denn unter der Ge-stalt des Brodes wird der Leib, unter der Gestalt des Weinessein Blut gegeben.Obgleich diese klaren Worte des heil. Cyrillus mir allenZweifel benahmen, so wollte ich dem Bruder Tolenius dennochdiese katholische Wahrheit noch mehr begründen durch einen ande-ren Vater, und ich sagte zu ihm: Wir haben den ausgezeichnetenKirchenlehrer, den heil. Ambrosius, welcher uns die Lehre der ka-tholischen Kirche über dieses heilige Sakrament so sonnenhell vorAugen stellt, daß niemand daran zweifeln kann. Er führt näm-lich mehrere Beispiele an, wodurch die Verwandlung des Brodesin den Leib Christi gleichsam anschaulich und begreiflich gemachtwird, daß es nicht das ist, was die Natur gemacht. sondern wasdie Segnung consecrirt hat, und daß die Kraft der Segnunggrößer ist, als die der Natur, da auch die Natur durch die Seg-nung verwandelt wird.Wer anders, sagt dieser Kirchenvater,als der HerrJesus, ist der Urheber der Sakramente. Von dem Himmel sind1 Aquam aliquando mutavit in vinum, quod est sanguini propinquumin Cana Galilææ sola voluntate: et non erit dignus, cui credamus, quodvinum in sanguinem transmutasset? Si enim ad nuptias corporales invitatus stupendum miraculum operatus est, et non multo magis corpus etsanguinem suum filiis sponsi dedisse illum confitebimur? Quare omni cumcertitudine corpus et sanguinem Christi sumamus. Nam sub specie panisdatur tibi corpus et sub specie vini datur sanguis. Catech. 4 Mystag.* Auctor sacramentorum quis est. nisi Dominus Jesus? De coelo istasacramenta venerunt . . . . Tu forte dicis: meus panis est usitatus. Sed panis iste est panis ante verba sacramentorum: ubi accesserit consecratiode pane fit caro Christi .... Quomodo potest qui panis est, corpus esseChristi? Consecratione. Consecratio autem quibus verbis est, cujus sermonibus? Domini Jesu Nam reliqua omnia, . . . ubi venitur ut conficiaturvenerabile sacramentum jam non suis sermonibus utitur sacerdos, sed uti-tur sermonibus Christi. Ergo sermo Christi hoc conficit sacramentum.Quis est sermo Christi? Jussit Dominus et factum est cœlum etc. . . . Videsergo quam operatorius sit sermo Christi. Si ergo tanta vis est in sermoneDomini Jesu, ut inciperenl. esse, quae non essent, quanto magis operatorius est, ut sint quæ erunt, et in aliud commutentur. Cœlum non erat,mare non erat, terra non erat: sed audi dicentem David: ipse dixit et facta