32mir; sondern gib mir die Freude Deines Heiles, und mit demvorzüglichen Geiste befestige mich. Denn, mein Herz ist bereit,o Herr, mein Herz ist bereit. O, süßer Jesu, gedenke und er-kenne wiederum an das Geschöpf, welches Deine Hand gebildetund Du Dir durch Dein kostbares Blut erworben hast.“ Da,quod jubes et jube, quod vis et non früstra jubebis! Gibo lieber Gott, der Du alle Creaturen zu Deinem Dienste undzur Verherrlichung Deines heil. Namens erschaffen hast, daß ichthun möge, was Du gebietest, und dann gebiete, was Du willst,und Du wirst nicht vergebens gebieten.Diese und dergleichen Worte sprach mein Herz und meinMund aus, wie sie mir eingab der Geist, der Lenker der Seelen,der für die Kinder Gottes mit unaussprechlichen Seufzern bittetund bewirkt, daß sie ihre Wunden und Krankheiten der Seeledem wahren Samaritan und himmlischen Arzt offenbaren, um vondenselben geheilt zu werden.Zwölftes Kapitel.Der Vorsatz, ein wahres Christenleben zu führen, wird befestigt und mit der Thatbegonnen in der Kraft des Wortes Gottes.Hierauf machte ich ein festes Vornehmen, durch GottesGnade ein neues Leben zu führen. Ohne Aufschub und langesBedenken thaten meine Lippen dieses Gelübde dem allerhöchstenGott: Mein Schöpfer, Erlöser und Seligmacher; Ich will nichtmehr das Brod der Freude, sondern das Brod der Trübsal essen.Es soll weder Fleisch noch Wein in meinen Mund kommen nachdem Beispiel des Propheten Daniel; an den Tagen, an welchenich mir vornehme zu fasten, nämlich am Freitag und SamstagAm Freilage, weil an diesem Tage der Herr mein Gott, JesusChristus, das unschuldige und unbefleckte Lamm Gottes, meineSünden auf sich genommen und am Holze des Kreuzes in SeinemLeibe getragen und seine Seele zum Lösegeld und Versöhnungs-opfer am heiligen Freitag Gott seinem himmlischen Vater dar-gebracht hat. Am Samstage, weil an diesem Tage Sein heiligsterLeib im Grabe gelegen, da seine Jünger in großer Furcht undTraurigkeit waren; auf daß der gütige und barmherzige Got-nach Seiner unendlichen Liebe und unermeßlichen Güte mir armenSünder die Gnade verleihen wolle, durch welche ich eine wahreReue und ein herzliches Leid über meine Sünden erhalten unddaß Er mir einpflanzewürdige Früchte der Buße bringen möge;die sündevertreibende Furcht des Herrn, damit ich, durch denGeist der Wiedergeburt die Werke des Fleisches tödtend, auchDenn wahr bleibt daswiederum der Seele nach leben möge.Wort des Apostels: „Sind wir gestorben mit Christo, so glauben
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Bekehrungsgeschichte des holländischen calvinischen Predigers Mathias Zelhorst in der Grafschaft Zütphen : aus dem Holländischen übersetzt
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32
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