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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
251
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251künstlerisch auszuführenden Theile dem Herrn C. A. Rechmann, eben-falls in Düsseldorf, übertragen wurde.Herr Kaplan Hutmacher, zeitiger Ober=Pfarrer in Krefeld, warunterdessen von Rom zurückgekommen und bot einen Stein aus denKatakomben, den er vom hl. Vater zum Geschenke erhalten, alsGrundstein an. Diese kostbare Gabe wurde mit Dank acceptirt.Zu derselben kam im Jahre 1864 noch ein zweites, ebensowerthvolles Geschenk, welches von Herrn Rentner P. J. Weidenhaupt,Ritter des hl. Grabes und des Päpstl. St. Sylvester=Ordens, undseinen Mitpilgern aus dem h. Lande vom Berge Tabor beschafft undvon dem hochwürdigen Pater Guardian der Franziskaner zu Na-zareth an der Stelle, wo Maria betete, als der Engel bei ihr erschien,zu seinem hohen Zwecke geweiht wurde. Die hierüber ausgestellteUrkunde lautet in unserer Sprache also:Im Namen Gottes. Amen.Allen und Jeden, an die es gelangt, versichere und bezeuge ich,daß dieses Stück aus der Spitze des durch die allerheil. Verklärungunseres Herrn Jesu Christi hochberühmten Berges Tabor genommenund in der Kapelle des h. Hauses der seligen Jungfrau Maria inNazareth gesegnet ist, um als Fundament zu dienen für die Errich-tung der Säule zu Düsseldorf, der schönen Stadt Deutschlands, zuEhren der seligen ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria.Zur desfallsigen Beglaubigung füge ich meine Namensunterschriftund das Siegel unseres Convents beiNazareth, den 13. April 1864.Fr. Wenceslaus Krechlen,Apost. Miss. und Guard.Der Verein ruhte der kriegerischen Verhältnisse wegen einelange Reihe von Jahren, bis im Jahre 1871 wieder regeres Lebenin das fromme Unternehmen kam. Der Verein beantragte beimStadrathe einen Platz zur Aufstellung des Denkmals und wurdehierzu von der Stadtverordneten=Versammlung der Maxplatz be-willigt. Am Sonntag, den 22. September 1872 fand unter zahl-reicher Theilnahme der Geistlichkeit und der Bürgerschaft die Grund-