252steinlegung statt und wurde der Stein aus den Katakomben zu Romund der vom Berge Tabor zu diesem Zwecke verwendet. Außer-dem wurde noch gegenwärtige Urkunde nebst einer Abschrift der frühermitgetheilten, ebenfalls in die Fundamente vermauert.So geschehen im Jahre 1872, als die Stadt Düsseldorf 70,000Einwohner zählte, als in der St. Lambertus=Pfarre Herr DechantJoesten, in der Max=Pfarre Herr Kribben, in der Andreas=PfarreHerr Nottebaum Pfarrer, und Herr Hammers Oberbürgermeister vonDüsseldorf waren.Der Vorstand des Vereins zur Errichtung der Mariensäulebestand bei der Grundsteinlegung aus folgenden Herren, welche dieseUrkunde eigenhändig unterschrieben haben.E. Deger, Professor.P. Odenkirchen, Lehrer der Gymnasial=Vorschule.C. Salm, Rentner.Wm. Herchenbach, Literat.C. Conrad, Professor.T. Berger, Ortsvorsteher.A. Müller, Professor.E. Westhofen, Stadtbaumeister.Hammers, Oberbürgermeister.I. A. Fischer, ausf. Baumeister.Beglaubigung der zu Nazareth am 13. April 1864 ausgestelltenUrkunde über den Stein vom Berge Tabor;Hae litterae testimoniales cum fragmento lapidis e S. monteTabor sumpti infrascripto peregrino in Terram Sanctam DominoPetro Jos. Weidenhaupt, equiti S. Sepulchri Dom. N. J. Christi areverendo Domino Wenceslao Krechlen, missionario Apl. p. t.Guardiano die 13. Aprilis 1864 traditae sunt in Nazareth.Bilk, 21. Septembris 1872.In cujus fidem:(L. S.)Petrus Jos. Weidenhaupt,Joh. Wilh. Palm,eques S. Sepulchri D. N. J. Christi.parochus in Bilk.
Druckschrift
Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Seite
252
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten