Anhang.Schreiben des hochw. Erzbischöflichen General=Vicariatsvom 2. März 1864.„Und Sein Grab wird glorreich sein.“ Die rührende Theil-nahme der Christenheit an den heiligen Stätten Palästina's, insbe-sondere an dem heiligen Grabe, aus welchem der Gekreuzigtesiegreich erstanden, ist ein Ausfluß des lebendigen Glaubens an denSohn Gottes und eine Verherrlichung Seiner Kirche. Tausendepilgern von Jahr zu Jahr nach diesem glorreichen Grabe und zuden heiligen Stätten, auf denen unser Erlöser gelebt, gelitten hatund gestorben ist.Aber diese verehrungswürdigen Stätten sind in der Hand derUngläubigen und nicht selten ein Schauplatz der Verwüstung undroher Gewaltthätigkeiten — weniger durch die Ungläubigen, als durchdie bunte Mischung der Secten, die sich um den Besitz der verschie-denen Sanctuarien streiten. Die katholische Kirche ist im heiligenLande ebenfalls im Besitze mancher solcher heiligen Orte (Sanctuarien)und es bedarf vieler Sorge und Wachsamkeit und oft großer Opferan Geld, einestheils, um sich in diesem Besitze zu erhalten, andern-theils aber auch, um neue, durch das Bedürfniß geforderte Anstaltenzu errichten und deren Einfluß dort zu wahren und auszubreiten.Die dringlichen Bittgesuche, die von Seiten des katholischen Patriar-chen in Jerusalem und der Kloster=Institute im heiligen Lande anden Vorstand des Vereines vom heiligen Grabe fortwährend ein-laufen, beweisen die großen und dringenden Bedürfnisse der Kircheim heiligen Lande, so wie nicht minder den großen Segen, welchen
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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
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