VIII.Jerusalem.m 19. März, Morgens 5 Uhr, begab ichmich in die Kirche, wohnte der hl. Messebei und empfing zu Ehren des hl. Joseph,meines Namenspatrons, seine Hülfe undFürbitte anrufend, die hl. CommunionAus der Kirche zurückgekehrt, nahmen wirDden Kaffee, bestiegen unsere Pferde und ritten weiternach Jerusalem. Jenseits Ramla waren reiche Saat-felder. Gegen 10 Uhr nahmen wir, von Hitze und Durstgeplagt, in einem am Wege liegenden BeduinenkhanWirthschaft), welcher sich in einer Höhle befand, einigeErfrischungen, bestehend in Limonade und Kaffee. Letz-terer wird im Orient zu jeder Tageszeit getrunken.Nach einer kurzen Rast zogen wir über Steingeröll, wodie einzelnen Steine bald rund und platt, bald spitzigwaren, und theilweise an gefährlichen Stellen und Ab-gründen vorbei, weiter. Gegen 12 Uhr kamen wir indem engen, aber schönen Terebintenthal an und lagertenuns unter einem großen, schattigen wilden Oelbaumnahmen, auf einem auf der Erde ausgebreiteten Teppichliegend, unser kaltes Frühstück, bestehend aus Geflügel,
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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
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