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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
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37entfernen und man sollte uns ungehindert und ohneSteuer zu zahlen gehen lassen.Fahr= und Reitgelegenheiten gibt es in Alexandriengenug, wir zogen jedoch vor, mit einem Führer dasKloster St. Catharina bei den Vätern des hl. Franziskuszu Fuß aufzusuchen. Der Weg führte uns durch dieStadt, und kam die Karawane gegen 5 Uhr Nachmittagsim Kloster an.Doch wollte uns der gute Pater Guardian Wences-laus Nethar, ein Dalmatier, nicht aufnehmen, weil dasKloster von unserer Ankunft nicht in Kenntniß gesetztund Aegypten nicht mit in den Reiseplan der vom St.Severinus=Vereine von Wien aus geleiteten Pilgerfahrteinbegriffen sei. Alle Vorstellungen und Bitten warenfruchtlos, es wurde deshalb beschlossen, das Kloster,wenn auch zu unserem größten Leidwesen, zu verlassenund einen Gasthof aufzusuchen. Einige Reisegefährtenschickten sich schon an, die Koffer wieder aus dem Klosterzu schaffen, als ein glücklicher Zufall dem Hochw. HerrnGuardian bei einem Mitgliede der Karawane das Kreuzerblicken ließ, und in ihm einen Ritter des hl. Grabeserkannte. Da wurde nicht nur die ganze Karawane,sondern auch alle die aufgenommen, die uns vom Schiffeaus gefolgt waren, und wir wurden gut bewirthet. DieZahl der Gäste betrug nun ungefähr zwanzig Personen.Nachdem wir uns etwas erholt hatten, besuchten wir dieKlosterkirche. Wir gingen dann weiter in die Stadtbesahen die öffentlichen Plätze mit Springbrunnen ausMarmor und begaben uns später nach dem Kloster zurückum mit dem Pater Guardian die Reise nach Kairo zu