102in Pacht hat. Unter den hier stehenden alten Bäumensehen wir auch die „Ceder vom Libanon“, freilich nichtin der colossalen Größe, wie dieser Baum gewöhnlichunserem Sinne vorschwebt, aber doch immer ein hierseltenes Exemplar.Vor dem Sommerlokal erstreckt sich unter prächtigenBäumen eine weite Terrasse mit viel benutzter Kegelbahnund verschiedenen Vorrichtungen zu anderen Spielen. DerBlick schweift von hier aus über das saftige Grün destiefer liegenden Gartens, und die jenseit des Baches ge-legenen Plätze, an schönen Nachmittagen und Sommer-abenden mit reichem Damen=Flor besetzt, gewähren diefreundlichsten Gesichtspunkte. Von Zeit zu Zeit findenGartenconcerte statt, welche von den Mitgliedern der Ge-sellschaft und ihren Familien sehr besucht sind. Wenndann der Abend anbricht und der Garten nach und nachbeleuchtet wird, wenn die Terrasse in einem Lichtmeerebunter Lampen schwimmt, dann ist der Anblick wunderschön.Und nun gar bei einem größeren Gartenfeste odereiner „Italienischen Nacht!“ Unsere Künstler verstehenes gründlich, Natur und Kunst im Decorativen sich dieHand reichen zu lassen, und was die Lichteffecte betrifft,so suchen sie ihren Meister. Man erinnere sich nur anden wahrhaft zauberischen Eindruck des „Elfentanzes“In tiefem Dunkel liegt der Rasenplatz, von noch dunk-lerem Gebüsch umkränzt. Da erhellen einige Licht=Re-flexe bald diese, bald jene Partie. Plötzlich steigen ausdem Rasen schlanke Elfengestalten auf und beginnen ihren
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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