100mit weit sich ausdehnenden Kronen sehen wir vor uns.Auch sie sind noch lebendige Zeugen jener Vergangenheit,in welcher der Garten einst eine solche Berühmtheit er-langt hatte. Viele der alten Ulmen in den Allee'n,welche sich früher in dem Garten befanden, habenfallen müssen, weil sie abständig geworden, aber diesorgsame Gartencommission des Malkastens hat dieselbentheilweise durch junge Bäume ersetzt, welche kräftig fort-gehen. Viele der Veteranen stehen noch da in unge-schwächter Kraft und spenden labenden Schatten unterihren weitausgebreiteten Zweigen.In der Nähe des Teiches, welcher, wie wir aus demPlane ersehen, ebenfalls früher schon vorhanden war,und der von dem einem, von Fritz Jacobi verlegtenArm der Düssel gespeist wurde, stehen alte Buchen vonausgezeichneter Schönheit, die ihre knorrigen Wurzelnweithin ausdehnen. Ihre Stämme tragen eine Masseeingeschnittener Namen, größtentheils Mitglieder der Fa-milie Jacobi bezeichnend. Die Namen von Fritz,Georg und Betty habe ich vergebens darunter gesucht.Die vorhandenen gehören der zweiten und dritten Gene-ration und sind jüngeren Datums. Auch der NameGoethe's findet sich unter mehreren anderen an dem Stammeiner Buche von ausgezeichnet schlankem und schönemWuchs, aber an ziemlich verdeckter Stelle in der Näheder Umfassungsmauer. Aber auch diese Erinnerung anunseren Dichterfürsten werden wir wohl jüngerer Hand
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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