wesen, läßt sich nicht feststellen, da die Tradition balddieses, bald jenes Gemach als solches bezeichnet. Nurdie Bibliothek mit einem Vorzimmer, auch jetzt alsBibliothek des Malkastens dienend, steht fest, und dieehemaligen Bücherschränke sind ihrer Bestimmung wiederübergeben worden. Der kleine Anbau, durch eine Seiten-treppe mit dem Haupthause in Verbindung stehend, jetztWohnung des Malkasten=Dienstpersonals, ist dasjenigekleine Haus, wo einst Heinse und Hamann wohnten, undwelches auch zur Aufnahme Lessings bestimmt war, alsJacobi ihn eingeladen hatte zum Besuch, damit er imGarten zu Pempelfort sich wieder erholen mögevon langem Siechthum.Dies wären nun die Räume, welche, wie wir gesehenhaben, so manchen ausgezeichneten Gast beherbergt, somanches interessante und gelehrte Gespräch zwischen Ja-cobi und seinen Freunden belauscht, und der Feierso manchen heiteren Festes im Kreise der Familie undder Gäste als Schauplatz gedient haben. Noch zur ZeitGeorg Arnold Jacobi's wurde der Geburtstag des Vatersin diesen Räumen festlich begangen, und die Enkel unter-ließen es nicht, die im großen Saale aufgestellte Büste desberühmten Großvaters an diesem Tage festlich zu bekränzen.Treten wir aus diesen durch die Wissenschaft unddie Erinnerung geweihten Räumen nun hinaus in denGarten. Zwar duftet uns nicht mehr der Geruch derblühenden Orangerie entgegen, welche zu jener Zeit vordem Hause aufgestellt war, aber prachtvolle alte Bäume
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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