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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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76Geschäfte bedeutend zusammengeschmolzen war. Ver-gebens hatte Jacobi auf bessere Zeiten gehofft nachden Friedensschlüssen von Basel 1795 und Campo-Formio 1797. Er kam immer mehr zu der Einsicht,daß er andere Einrichtungen treffen müsse. Als nunsein Freund Schenk, der sorgsame Hüter von Hausund Garten in Pempelfort, im Jahre 1799 einer An-stellung in München folgen mußte, machte Jacobi sichimmer vertrauter mit dem Gedanken, sein Besitzthum zuverkaufen.Es ist unmöglich, daß ich Pempelfort be-halte, wieder dahin ziehe, mich dort einrichte, lebe undgenieße, ohne mein und euer Vermögen vollends zu zer-rütten; denn dieses steht mir klar wie die Sonne vorden Augen, schreibt er den 3. April 1799 anseinen ältesten Sohn Johann Friedrich in Aachen.Ein Ausweg zeigte sich, Pempelfort wenigstens derFamilie zu erhalten. Jacobi's zweiter Sohn, GeorgArnold, hatte sich im Sommer 1798 nachdem seineerste Frau Caroline von Clermont im Frühjahr 1795nach der Geburt eines Sohnes gestorben war inzweiter Ehe mit Marie Louise Brinkmann, derTochter des kurpfälzischen Hofraths und Medicinal=Direc-tors Dr. Brinkmann in Düsseldorf, verheirathet. SeineSchwiegenmutter kaufte Haus und Garten in Pempelfort,und übergab es dem Schwiegersohne als Wohnung.Georg Arnold war ein sehr gebildeter und unter-richteter Mann geworden. Als Jüngling war er mitdem Grafen Leopold von Stolberg in der Schweiz und