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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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74(Eduard) mit Helene Sophie Friederike von Clermontverheirathet und nach einem Besuche des Herrn vonDohm in Cöln, suchte Jacobi wieder Ruhe undFrieden in Pempelfort. Allein die immer näher rückendeGefahr durch das Vorgehen der Franzosen auf demlinken Rheinufer versetzte ihn in solche Aufregung, daßer im September 1794 plötzlich den Entschluß faßte,Pempelfort zu verlassen und nach Holstein zu seinenvielen dortigen Freunden zu gehen, bis zum Frieden,dessen baldigsten Abschluß er sehnlichst hoffte. Mit seinerSchwester Helene und seiner Tochter Clara verließ erden Rhein, sein geliebtes Pempelfort vorläufig seinerzurückbleibenden Schwester Charlotte anvertrauend. Alsaber nun die Franzosen am 6. October die Stadt undFestung Düsseldorf bombardirten, verließ auch Charlotte,unter dem Schutze des jungen Nicolovius, Pempelfort.Die Obhut von Haus und Garten übernahm Jakobi'sFreund Schenk, der sich gerade gegenüber des Jacobi'schenEinfahrt=Thores auf der andern Seite der kleinen Gasseangebaut hatte.So lag nun Jacobi's Garten zu Pempelfortöde und einsam. Der Raum, auf welchem die edelstenGeister Deutschlands sich gefunden, das Haus, welches soausgezeichnete Gäste beherbergt wenn wir uns soausdrücken dürfen, die Brutstätte hervorragender Gedankenund Erzeugnisse in deutscher Literatur und Wissenschaftsie entbehrten ihres belebenden Princips. Es beginnennun die Wanderjahre Jacobi's, zunächst von Einem